Stand: 15.11.2019 21:16 Uhr

Hamburg plant sieben Gesundheitszentren

Menschen mit sozialen und gesundheitlichen Problemen sollen in Hamburg künftig umfassendere Hilfe in ihren Quartieren bekommen. Der Senat plant, sieben lokale Gesundheitszentren in Stadtteilen zu fördern, die besonders schlecht dastehen.

Prüfer-Storcks stellt Pläne vor

Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks (SPD) sagte, Ziel sei, dass in einem Gebäude Haus- oder kinderärztliche Praxen zusammenarbeiteten, "mit einer modernen Form der Gemeindeschwester und mit einer Sozialberatung." Die medizinische Versorgung soll also mit sozialer Unterstützung gebündet werden. Ein vernetztes Angebot sei gerade für Patienten mit niedrigem Einkommen und niedrigem Bildungsstand wichtig, so die Senatorin: "Da reicht die gute gesundheitliche Versorgung oft nicht aus. Sondern oft sind soziale Probleme noch dabei."

Förderung und Kooperation

Als Kern der geplanten Gesundheitszentren finanzieren Gesundheits- und Sozialbehörde Schwesternstellen, Sozialberatung und Räumlichkeiten mit etwa 150.000 Euro pro Jahr. "Darüber hinaus soll auch verbindlich kooperiert werden, mit vielen und sozialen und gesundheitlichen Angeboten im Stadtteil", erklärt Prüfer-Storcks. Träger können ab Januar Konzepte für die Förderung einreichen. Von den Bewerbungen hängt dann auch ab, wo genau die sieben Gesundheitszentren entstehen.

Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | NDR 90,3 Aktuell | 15.11.2019 | 19:00 Uhr

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