Stand: 18.12.2019 06:17 Uhr

Hamburg legt Bericht zur Lage der Flüchtlinge vor

Die Hamburger Sozialbehörde hat den ersten Bericht zur Situation der Geflüchteten in der Hansestadt vorgelegt. Dazu wurden Daten aus den Jahren 2016 bis 2018 für die Bereiche Unterbringung, Bildung, Gesundheit, Arbeit und soziale Kontakte ausgewertet.

Vier Länder stellen Großteil der Flüchtlinge

Ende 2018 lebten demnach rund 56.000 Geflüchtete in Hamburg. Mehr als die Hälfte stammt aus den Ländern Afghanistan, Syrien, Iran und Irak. Ein Viertel der Geflüchteten ist minderjährig. Etwa 8.800 der schutzsuchenden Menschen dürfen laut Lebenslagenbericht, der NDR 90,3 vorliegt, dauerhaft in Deutschland bleiben.

Ziel: Wohnungen für Menschen finden

Oberstes Ziel ist es laut Sozialbehörde, die in öffentlichen Unterkünften lebenden Menschen - 26.000 waren es Ende 2018 - in Wohnungen zu vermitteln. Das ist bis Ende 2018 bei 12.000 Personen gelungen - nicht zuletzt auch durch eigenes und ehrenamtliches Engagement. 18.000 Geflüchtete haben einen Job gefunden, knapp 16.000 suchten noch einen. Der Lebenslagenbericht zur Situation der Geflüchteten ist der erste dieser Art für ein Bundesland.

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Ein Flüchtlingsjunge steht mit Geschenken in den Armen im Bahnhof in Hamburg-Harburg. © dpa Foto: Daniel Reinhardt

Flüchtlinge in Hamburg

Viele Flüchtlinge suchen Schutz in Hamburg. NDR.de sammelt hier Nachrichten, Reportagen und Interviews zum Thema Flüchtlinge in Hamburg. mehr

Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | NDR 90,3 Aktuell | 18.12.2019 | 06:00 Uhr

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