Stand: 16.08.2018 06:58 Uhr

Giffey diskutiert über Milliarden für Kitas

Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) hat am Dienstagabend eine Kindertagesstätte im Hamburger Stadtteil Billstedt besucht. Mit den Kita-Trägern und der Hamburger Volksinitiative "Mehr Hände für Hamburger Kitas" diskutierte sie über den neuen Entwurf für ein Gesetz zur Weiterentwicklung der Qualität in der Kinderbetreuung, das sogenannte Gute-Kita-Gesetz. Der Entwurf sieht vor, dass der Bund bis 2022 fünfeinhalb Milliarden Euro für eine Qualitätsoffensive in den Kitas bereitstellt.

"Nationale Aufgabe"

Es ist das erste Mal, dass der Bund in diesem Umfang Geld in die frühkindliche Bildung steckt. Die Kita-Finanzierung ist eigentlich Ländersache. Familienministerin Giffey nennt das eine lohnende Investition in die Zukunft: "Das ist zwingend nötig, denn es ist eine nationale Aufgabe dafür zu sorgen, dass Kinder gut ins Leben starten können."

Wohin fließt das Geld?

Bedarf gebe es in Hamburg genug, sagte Marina Jachenholz von der Volksinitiative "Mehr Hände für Hamburger Kitas". Man müsse Personal aufstocken, die Ausbildung verstärken und den Kita-Ausbau vorantreiben. Das Gesetz gibt der Initiative Rückenwind für die laufenden Verhandlungen mit der Stadt. Giffey will jetzt zunächst mit allen Bundesländern besprechen, wofür genau die Millionen vom Bund jeweils fließen sollen. Sie sei sicher, dass Hamburg gute Ideen habe. Im September stimmt das Kabinett über das sogenannte Gute-Kita-Gesetz ab.

Dieses Thema im Programm:

Hamburg Journal | 16.08.2018 | 19:30 Uhr

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