Stand: 01.11.2019 18:00 Uhr

Ex-Eisenbahnbrücke soll A7-Verkehr tragen

Die Behelfsbrücke ist 54 Meter lang und 300 Tonnen schwer.

Auf der A7 werden Autofahrer und Autofahrerinnen südlich des Hamburger Elbtunnels demnächst über eine ehemalige Eisenbahnbrücke rollen. Die alte Brücke dient vorübergehend als Rampe zwischen dem Elbtunnel und der auf Stelzen stehenden Autobahn in Fahrtrichtung Hannover.

Einbau schneller als erwartet

Das Stahlbauwerk wurde am Freitag in einen Behelfsdamm eingesetzt, der zwei Fahrspuren an einer geplanten Baustelle vorbeiführen soll. Der Einbau sei schneller als geplant geglückt, sagte Verkehrskoordinator Christian Merl.

Der gesamte A7-Abschnitt zwischen dem Elbtunnel und Hamburg-Hausbruch soll ab dem kommenden Jahr saniert und auf acht Spuren ausgebaut werden. Die Arbeiten beginnen mit der Erneuerung der Rampe, die den Elbtunnel mit der auf Stelzen stehenden Autobahn verbindet. Der Verkehr soll während der Bauzeit weiter auf jeweils drei Fahrspuren in Nord- und Südrichtung fließen, was nur mit dem Behelfsdamm funktioniert.

In einem Jahr soll sie befahren werden

Damit Baufahrzeuge unter die Rampe fahren können, hat der Damm eine Lücke. Diese Baustellenzufahrt wurde nun mit der 54 Meter langen und 300 Tonnen schweren Stahlkonstruktion überbrückt. Die umgebaute Eisenbahnbrücke sei so stabil, dass sie auch Schwerlasttransporte tragen könne, sagte Merl. Ab 1. November 2020 soll der Verkehr auf zwei Spuren über die Brücke geleitet werden. Der Ausbau der Hochstraße Elbmarsch, wie der knapp vier Kilometer lange Autobahnabschnitt südlich des Elbtunnels offiziell heißt, soll bis 2026 abgeschlossen sein.

Weitere Informationen
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Autobahn 7: Der große Ausbau im Norden

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Die A 7 in Hamburg wird ausgebaut. NDR.de informiert über das Bauprojekt und die aktuelle Verkehrslage. mehr

Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | NDR 90,3 Aktuell | 01.11.2019 | 18:00 Uhr

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