Stand: 10.02.2019 12:15 Uhr

CDU will Beratung für Flüchtlinge ausweiten

Wie können Flüchtlinge mit Beratungsangeboten gegen sexuelle Gewalt erreicht werden, wenn sie nicht mehr in öffentlichen Unterkünften leben? Die CDU-Fraktion in der Hamburgischen Bürgerschaft schlägt eine Kooperation mit der städtischen SAGA und anderen Wohnungsunternehmen vor.

Beratung in Flüchtlingsunterkünften

Aktuelle berät die Koordinierungsstelle "Savia - Steps Against Violence" Flüchtlinge in Erstaufnahmeeinrichtungen und in Folgeunterkünften. Sie wurde im Sommer 2016 geschaffen und ist spezialisiert auf die Themen Beziehungsgewalt, Zwangsheirat und Gewalt aufgrund der sexuellen Orientierung. Allein im vergangenen Jahr führten die Mitarbeiter 250 Beratungsgespräche, in mehr als 50 Prozent der Fälle ging es um häusliche Gewalt.

CDU fordert Angebot auch außerhalb der Unterkünfte

Da immer mehr Flüchtlinge aus den Unterkünften in eigene Wohnungen ziehen, müssten die Beratungsangebote von Savia auch außerhalb der städtischen Unterkünfte bekannt gemacht werden, findet Franziska Rath von der CDU. Sie kritisiert, dass der Senat bei der Flüchtlingsintegration seinen Fokus nur auf Flüchtlinge in den Unterkünften legt.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | NDR 90,3 Aktuell | 10.02.2019 | 13:00 Uhr

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