Stand: 24.07.2019 11:53 Uhr

Blaualgen-Gefahr in Gewässern wächst

In einigen Hamburger Gewässern ist Anfang der Woche ein erhöhter Blaualgen-Wert gemessen worden. An der Binnen- und Außenalster wurde am Dienstag ein Wert von 15 Mikrogramm pro Liter gemessen - am Ballindamm waren es sogar 40 Mikrogramm pro Liter, wie ein Sprecher der Umweltbehörde am Dienstag mitteilte. Ein Badeverbot gebe es erst ab 75 Mikrogramm - dieser Wert werde während der Hitzewelle voraussichtlich nicht erreicht. "Die Gefahr besteht noch nicht", sagte der Sprecher im Hamburg Journal des NDR Fernsehens. Trotzdem könne es bereits bei 15 Mikrogramm pro Liter zu Hautreizungen, Übelkeit oder Schwindel kommen. Badefreunde sollten deshalb auf andere Gewässer ausweichen: "Wir haben in Hamburg 15 offizielle Badestellen, von denen 12 in ausgezeichnetem Zustand sind", betonte der Sprecher.

Ironman wird wohl staffinden

Das für Sonntag in der Alster geplante Schwimmen beim Ironman-Wettbewerb werde vermutlich stattfinden, sagte der Sprecher der Umweltbehörde. 2018 war das Schwimmen wegen Blaualgen-Alarms kurzfristig abgesagt worden. Ob die Sportler in diesem Jahr wirklich in der Alster schwimmen werden, sollen weitere Messungen am Donnerstag zeigen.

Informationen zu Badeverboten und Wasserqualität

Drei Gewässer leicht beeinträchtigt

In den Naturbädern der Stadt können sich die Hamburger laut Umweltbehörde problemlos abkühlen. Im Allermöher See sind einige Blaualgen festgestellt worden. Im Boberger See und im Stadtparksee gibt es Zerkarien, also kleine Larven von Saugwürmern, die die Haut reizen können. In allen drei Fällen ist die Konzentration laut Umweltbehörde aber so gering, dass nur Menschen mit sehr empfindlicher Haut vorsichtig sein sollten.

Weitere Informationen

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Dieses Thema im Programm:

Hamburg Journal | 23.07.2019 | 19:30 Uhr

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