Bauarbeiten südlich der Hamburger Elbbrücken gestartet

Stand: 02.07.2021 20:58 Uhr

Die Hamburger Elbbrücken zählen zu den wichtigsten Verkehrsadern in Hamburg. Am südlichen Ende starteten am 2. Juli Bauarbeiten - es werden lange Staus befürchtet.

Die Arbeiten auf der A255 starteten am Freitagabend, also in den Sommerferien. Seitdem wird der Verkehr für das Wochenende nur einspurig in Richtung Hamburg-Centrum geführt. Ab Montag sollen je Fahrtrichtung zwei der drei Spuren zur Verfügung stehen. Auch die Rampen zu den zahlreichen Verzweigungen werden saniert und sind darum von Sperrungen betroffen. Die Umleitungen führen über die A1 oder die Freihafenelbbrücke. Autobahn-Nord-Sprecher Christian Merl appellierte an die Pendlerinnen und Pendler, die Hauptverkehrszeiten am Morgen und am Nachmittag zu meiden, auf die Bahn umzusteigen oder im Homeoffice zu arbeiten.

Behinderungen bis September

Für Pendlerinnen und Pendler aus Bergedorf und Harburg sowie Niedersachsen werde es bis September Behinderungen geben, heißt es von der Autobahn GmbH Nord. Die nur gut drei Kilometer lange Strecke verbindet die A1 (Bremen-Lübeck) und die B75 (Harburg-Elbbrücken) mit der City. Sie wird täglich von rund 116.000 Fahrzeugen genutzt. Der sogenannte Abzweig Veddel sei zuletzt 1980 saniert worden, sagte Autobahn-Nord-Sprecher Christian Merl. Nun müsse die Deckschicht erneuert werden.

In der Woche zweispurig, am Wochenende nur eine Spur

Im Bereich der Bauarbeiten gilt eine Höchstgeschwindigkeit von 60 Kilometern pro Stunde. Zudem sind mehrere Vollsperrungen in Richtung Süden und in Richtung Hamburg-Centrum geplant. Auch die Rampen zu den zahlreichen Verzweigungen werden saniert und sind darum von Sperrungen betroffen.

Umleitungen wechseln je nach Bauphase

Die Umleitungen wechseln in jeder der elf Haupt- und sechs Unterbauphasen. Sie führen jedoch meist über die A1 oder die Freihafenelbbrücke. In der ersten Woche der Bauarbeiten sind besonders Nutzerinnen und Nutzer der B75 betroffen. In Richtung Norden müssen sie die Bundesstraße bereits an der Anschlussstelle Hamburg-Kornweide verlassen und zur A1 fahren.

Regen könnte Fertigstellung verzögern

Die Sanierung finde in den Sommerferien von Hamburg und Niedersachsen statt, um möglichst wenige Pendlerinnen und Pendler zu behindern, sagte Merl. Weil Gussasphalt nur bei trockenem Wetter eingebaut werden kann, können sich die Arbeiten bei Regen verzögern. Ein genaues Enddatum gibt es deshalb bisher nicht.

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Stau vor dem Elbtunnel in Hamburg © dpa-Bildfunk Foto: Bodo Marks

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Dieses Thema im Programm:

Hamburg Journal | 30.06.2021 | 19:30 Uhr

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