Stand: 27.11.2019 16:46 Uhr

Autorennen: Gericht erhöht Geldstrafe für Raser

War es ein illegales Autorennen? Zwei BMW rasten mit bis zu 110 Kilometern pro Stunde durch Hamburg. Der Fahrer des einen Wagens reichte bei hoher Geschwindigkeit einen Stoffbären in ein anderes Fahrzeug. Am Mittwoch wurden beide vom Hamburger Landgericht zu Geldstrafen verurteilt.

Teddybären bei Tempo 90 von Auto zu Auto gereicht

Es ging um den Teddy. Der lag bei dem 23-jährigen Angeklagten auf dem Beifahrersitz - eine Trophäe vom Dom. Die andere Angeklagte, ebenfalls mit dem Auto unterwegs, wollte das Kuscheltier haben. Also gab die 31-jährige Zollbeamtin Gas. Über Kilometer rasten die beiden mit ihren Autos nebeneinander durch die Stadt. Schließlich wurde der Teddy von einem BMW in den anderen gereicht - bei 90 Stundenkilometern.

23-Jähriger muss 2.200 Euro Strafe zahlen

Die Angeklagten sprechen von einer Dummheit. Das Landgericht von illegalem Autorennen. Die Geldstrafe für die Zollbeamtin bleibt bei 5.400 Euro. Dazu hatte das Amtsgericht die 31-Jährige im Sommer verurteilt. Dazu kommen womöglich noch disziplinarrechtliche Konsequenzen. Die Strafe für den 23-jährigen arbeitslosen Fahrer wird von 720 auf 2.200 Euro erhöht. Den Führerschein sind beide für weitere zehn Monate los.

Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | NDR 90,3 Aktuell | 27.11.2019 | 17:00 Uhr

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