Glaubenssachen

Haut-Farbe

Sonntag, 28. Juni 2020, 08:40 bis 09:00 Uhr

Die religiösen Dimensionen von Tattoos
Von Stephan Lüttich

Der mit Tattoos verzierte Oberkörper eines buddhistischen Mönchs. © picture alliance/JOKER Foto: Erich Häfele
Tattoos sind verbreitet und akzeptiert. Die uralte kulturelle Praxis hat in allen Weltreligionen eine Bedeutung.

Dieses Bild stach ins Auge: 2019 zeigte das Bamberger Diözesanmuseum die Ausstellung "Der Funke Gottes!". Gezeigt wurde auch ein ungewöhnliches Jesusporträt der kanadischen Malerin Marianna Gartner. Sie stellt Jesus im Stil des traditionellen Schmerzenmann-Motivs dar. Anders als in der überlieferten Form ist sein nackter Oberkörper aber nicht von Wunden und blutigem Schorf überzogen. Die makellose weiße Haut trägt zahlreiche farbige Tattoos. Der seitliche Oberkörper, Ober- und Unterarme, Handrücken und Finger tragen zahlreiche kleinere Einzelmotive wie Putto und Madonna, Drachen und Teufel, ein Spinnennetz oder verschiedene Tiere. Tattoos sind verbreitet und akzeptiert. Die uralte kulturelle Praxis hat in allen Weltreligionen eine Bedeutung - und sei es, weil die religiösen Gesetze sie verbieten.

 

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Tattoos sind verbreitet und akzeptiert. Die uralte kulturelle Praxis hat in allen Weltreligionen eine Bedeutung - und sei es, weil die religiösen Gesetze sie verbieten. Download (85 KB)

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