Ein Totenschädel und kein Ende

Ein Totenschädel und kein Ende

Dienstag, 15. Juni 2021, 20:00 bis 21:00 Uhr

Ein Schädel liegt auf einem Tisch. © NDR Foto: Marco Schulze
Ein Totenschädel und seine Geschichte. Er kam 1913 von Namibia nach Deutschland und repräsentiert die düstere Seite des deutschen Kolonialismus. Ein Versuch der Wiedergutmachung.
Die Kirche und die deutsche Kolonialherrschaft in Namibia

Der Missionar Alois Ziegenfuß schickte 1913 einen Totenschädel aus Namibia an seine Familie nach Thüringen. Wahrscheinlich stammte der Schädel von den Herero oder Nama ab, die dem Völkermord durch die deutschen Siedler zum Opfer fielen. Alois Ziegenfuß' Großneffe, der pensionierte Studienrat Gerhard Ziegenfuß, kämpfte Jahrzehnte lang für die Restitution des Schädels. Endlich, 2018, hat er sein Ziel erreicht. Doch zu viele Fragen standen noch offen. Welche Rolle spielten die deutschen Missionare während des Aufstands der Herero- und Nama-Ethnien? Welche Rolle spielte sein Großonkel dabei?

Ein Feature von Bernhard Pfletschinger
Mit: Martin Engler, Katrin Jähne und Oliver Nitsche
Regie: Antje Vowinckel
Produktion: rbb/WDR 2015/2020

Verfügbar bis 02.06.2022.

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