Stand: 17.02.2019 17:40 Uhr

Flensburg-Handewitt hängt den THW Kiel ab

Die SG Flensburg-Handewitt steuert in der Handball-Bundesliga zielsicher der Titelverteidigung entgegen. Der Meister erlebte einen aus seiner Sicht perfekten Sonntag und baute den Vorsprung auf Verfolger THW Kiel auf sechs Punkte aus. Während die SG ihr Heimspiel gegen den HC Erlangen souverän mit 28:18 (13:9) gewann, verloren die "Zebras" überraschend in eigener Halle mit 25:28 (13:14) gegen den SC Magdeburg. Schon das Hinspiel hatte der SCM mit 35:30 gewonnen. Seitdem hatten die Norddeutschen keinen Punkt mehr abgegeben und 16 Bundesligaspiele in Folge für sich entschieden. "Die Meisterschaft ist in weite Ferne gerückt", sagte THW-Trainer Alfred Gislason.

Magdeburg überzeugt mit Tempo-Handball

Magdeburg präsentierte sich sehr spielstark und bereitete der THW-Defensive mit Tempo-Handball große Probleme. In der ersten Hälfte hatten die Kieler die Partie nur wenige Minuten komplett unter Kontrolle, als sie aus einem 4:6 ein 8:6 machten (15.). Doch der SCM ließ sich nicht abschütteln und ging mit einem knappen 14:13-Vorsprung in die Kabine.

THW schafft die Wende nicht mehr

THW Kiel - SC Magdeburg 25:28 (13:14)

Tore THW Kiel: Duvnjak 7, L. Nilsson 5, Vujin 4/4, Pekeler 2, Weinhold 2, Ekberg 1, M. Landin 1, Rahmel 1, Reinkind 1, Wiencek 1
Tore Magdeburg: Lagergren 7, O´Sullivan 6, R. Weber 6, Musche 3, Bezjak 2, M. Damgaard 2, Musa 2
Zuschauer: 10.285 (ausverkauft)

Der THW war beeindruckt. Magdeburg verpasste es aber, zu Beginn der zweiten Hälfte noch weiter davonzuziehen. Die Gäste ließen klare Möglichkeiten ungenutzt, auch weil sich Kiels Keeper Magnus Landin steigerte. Die Partie wog hin und her, Magdeburg hielt aber eine knappe Führung, da Schlussmann Jannick Green reihenweise gute Chancen vereitelte. Sechs Minuten vor dem Ende führte der SCM mit 25:22. Die Vorentscheidung? Nein, Ole Rahmel verkürzte anderthalb Minuten vor dem Ende auf 25:26. Doch Christian O'Sullivan besiegelte im Gegenzug mit seinem Treffer die erste Kieler Heimniederlage in dieser Saison.

Flensburg feiert 21. Sieg im 21. Spiel

Flensburg - Erlangen 28:18 (13:9)

Tore Flensburg: Jöndal 9/4, Jeppsson 4, Steinhauser 4, Lauge Schmidt 3, Zachariassen 3, Glandorf 2, Johannessen 2, Hald 1
Tore Erlangen: Steinert 5/2, Bissel 3, Schäffer 3, Schröder 2, Sellin 2, Büdel 1, Kellner 1, Murawski 1
Zuschauer: 6.177

Die SG Flensburg-Handewitt nutzte die Steilvorlage der Kieler und gab sich ihrerseits gegen Erlangen keine Blöße. Nur bis zum 6:6 (15.) hielt der Außenseiter mit, dann schwächte er sich durch die Rote Karte für Nico Büdel und viele Zeitstrafen selbst. Die SG nutzte dies und erarbeitete sich bis zur Pause einen beruhigenden Vier-Tore-Vorsprung. Erlangens Widerstand ließ kontinuierlich nach, sodass Flensburg seine Führung locker ausbauen konnte. Am Ende stand ein ungefährdeter Sieg: der 21. im 21. Bundesligaspiel. Magnus Jöndal war mit neun Toren bester Werfer der SG.

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Dieses Thema im Programm:

Sportclub | 17.02.2019 | 22:50 Uhr

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