Stand: 06.05.2019 17:32 Uhr

Bitter für Hannover-Burgdorf: Häfner geht früher

Kai Häfner verlässt die TSV Hannover-Burgdorf schon im Sommer.

Der Handball-Bundesligist TSV Hannover-Burgdorf muss bereits in der kommenden Saison ohne Rückraum-Ass Kai Häfner auskommen. Der Nationalspieler wechselt ein Jahr früher als geplant von den "Recken" zum Ligakonkurrenten MT Melsungen. Ursprünglich sollte der 29-Jährige erst im Juli 2020 zu den Nordhessen gehen. Beide Clubs gaben am Montag bekannt, dass sie sich auf einen Transfer schon zur kommenden Saison geeinigt haben. Häfner erhält in Melsungen wie geplant einen Dreijahresvertrag, der lediglich früher beginnt. Über die Ablöse vereinbarten die Vereine Stillschweigen.

"Bin froh, dass sich beide Clubs verständigt haben"

"Ich bin froh, dass sich jetzt beide Clubs auf eine Lösung verständigt und mir mit dem vorgezogenen Wechsel zur MT Melsungen gleichzeitig Klarheit über meine unmittelbare sportliche Zukunft verschafft haben", sagte der Kapitän der TSV Hannover-Burgdorf. "Ich werde an meine Zeit in Hannover immer sehr viele positive Erinnerungen behalten. Nicht nur auf, sondern auch abseits des Handballfeldes gab es viele Höhepunkte wie beispielsweise die Hochzeit mit meiner Frau Saskia. Daher werde ich auch immer sehr gerne nach Hannover zurückkommen."

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"Sportliche und wirtschaftliche Gesichtspunkte sorgfältig abgewogen"

"Er ist in seiner Zeit bei uns zum Nationalspieler, Europameister und Bronzemedaillengewinner der Olympischen Spiele 2016 gereift. Daher fällt es uns natürlich nicht leicht, einen solchen Musterprofi bereits im Sommer ziehen zu lassen", sagte der Sportliche Leiter der "Recken", Sven-Sören Christophersen. "Wir haben aber alle sportlichen und wirtschaftlichen Gesichtspunkte sorgfältig abgewogen und sind am Ende zu der Entscheidung gekommen, einem vorzeitigen Wechsel grünes Licht zu erteilen."

Die Niedersachsen befinden sich nicht nur aufgrund des Abgangs von Häfner im Umbruch. "Wir haben unseren Kader mit den Verpflichtungen von Domenico Ebner, Alfred Jönsson sowie den Eigengewächsen Vincent Büchner, Jannes Krone und Joshua Thiele deutlich verjüngt und arbeiten weiter kontinuierlich daran, unsere Mannschaft perspektivisch aufzustellen", so Christophersen.

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Sport aktuell | 06.05.2019 | 17:25 Uhr