Rick van Drongelen © IMAGO / Nordphoto

Hansa Rostock holt Ex-HSV-Profi van Drongelen

Stand: 01.09.2022 18:27 Uhr

Fußball-Zweitligist Hansa Rostock hat sich am letzten Tag der Transferperiode noch einmal kräftig verstärkt. Von Union Berlin wird Innenverteidiger Rick van Drongelen bis zum Saisonende ausgeliehen, zudem kommen auf Leihbasis auch noch Dong-Gyeong Lee und Anderson Lucoqui.

Van Drongelen spielte von 2017 bis 2021 beim Hamburger SV. Nach Ende seines Vertrages wechselte er zu Union Berlin, wo er sich jedoch nicht durchsetzen konnte. Zwischenzeitlich war er an den belgischen Club KV Mechelen verliehen worden. In dieser Saison kam der 23-Jährige für die Berliner nicht zum Einsatz. Neben 18 Partien in der Bundesliga sammelte van Drongelen 70 Einsätze (zwei Tore, der Vorlagen) in der Zweiten Liga.

"Rick verfügt trotz seines noch jungen Alters bereits über viel Erfahrung. Neben seiner körperlichen Präsenz überzeugt er durch sein Aufbauspiel und übernimmt auf dem Platz Verantwortung", sagte Hansa-Sportvorstand Martin Pieckenhagen.

Van Drongelen soll sich bei Hansa weiterentwickeln

Van Drongelen erklärte, dass er sich auf die neue Aufgabe freue. "Da mein Onkel großer Fan von Jari Littmanen ist, kenne ich Hansa schon seit ich Kind bin: Ein geiler Verein mit großer Tradition, ein geiles Stadion und geile Fans. Hansa hat sich sehr um mich bemüht und großes Interesse gezeigt", so der Niederländer, der mit der Rückennummer 5 auflaufen wird. "Rick soll Spielpraxis sammeln und im Rhythmus bleiben. Deshalb halten wir den Weg einer Leihe in die Zweite Liga für sehr wichtig, um sich weiter zu entwickeln", sagte Union-Geschäftsführer Profifußball Oliver Ruhnert.

Lee kommt von Schalke, Lucoqui aus Mainz

Den Südkoreaner Lee hat Schalke von Ulsan im Januar ausgeliehen. Nach vier Monaten Pause wegen eines Mittelfußbruchs ist der offensive Mittelfeldspieler noch nicht zum Einsatz gekommen. Linksverteidiger Lucoqui spielt seit Juli vergangenen Jahres für die Mainzer, hat in 15 Pflichtspielen ein Tor erzielt. Der 25 Jahre alte Angolaner kann eine Alternative zu Lukas Scherff sein.

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Nordmagazin | 01.09.2022 | 19:30 Uhr

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