Stand: 12.01.2019 14:00 Uhr

Wolf: "Viel trainieren, ohne durchzudrehen"

Für den Hamburger SV beginnt die heiße Phase der Wintervorbereitung. Am Sonnabend flog der Zweitliga-Tabellenführer ins Trainingslager nach La Manga in Spanien. Eine Woche wird die Mannschaft von Trainer Hannes Wolf intensiv arbeiten, damit in den verbleibenden 16 Partien ausreichend Punkte für den Wiederaufstieg geholt werden. Vor dem Abflug sprach das Hamburg Journal mit dem HSV-Coach über die Ziele und Aufgaben für die kommenden Tage.

Es kann losgehen nach La Manga: Was ist der Schwerpunkt in den nächsten Tagen?

Hannes Wolf: Wir wollen gut und viel trainieren, ohne durchzudrehen. Und uns auf allen Ebenen - taktisch, athletisch und individuell - die Substanz holen. Also einfach gut arbeiten. Außerdem können wir unsere Fußball-Plätze in Hamburg schonen.

Aaron Hunt ist ein prominenter Ausfall. Er hat sich am Oberschenkel verletzt. Wie sehr fehlt der Kapitän?

Wolf: Der Zeitpunkt ist ein wenig unglücklich. Wenn das eine Woche früher passiert wäre, wäre er jetzt mit dabei. Aber wenn nichts Neues dazukommt, wird er beim ersten Spiel (gegen Sandhausen am 30. Januar) fit sein. Es ist nur eine Kleinigkeit, deswegen muss man nichts dramatisieren.

Was wissen Sie von La Manga?

Wolf: Ich war schon öfter dort. Man kann da sehr gut arbeiten. Wir haben zwei Testspiele, die sehr wichtig für uns sind. Es heißt also: Vollgas voraus.

Die Gegner sind Lugano und St. Gallen. Warum haben Sie die ausgewählt.

Wolf: In erster Linie, weil die auch da sind. Das sind Schweizer Erstligisten mit einem guten Niveau. Da können wir, eingebettet in das Training, auf gutem Niveau Fußball spielen.

Haben Sie einen Spieler besonders im Fokus, von dem Sie mehr erwarten als von anderen. Oder denken Sie: Hauptsache ist, dass alle gesund bleiben.

Wolf: Wenn alle gesund blieben, wäre das natürlich schön. Aber Fußball ist nun einmal intensiv. Es gibt immer ein gewisses Risiko, da kann man nicht alles entschärfen. Und wir haben als Trainerteam natürlich genügend Kapazitäten, um auf alle Spieler zu gucken.

Geben Sie Ihren Spielern denn auch mal einen halben Tag frei?

Wolf: Natürlich, das muss sein. Nach dem dritten Trainingstag und insgesamt fünf Einheiten plus Testspiel, brauchen die Spieler eine Pause. Die wird es auch in diesem Trainingslager geben. Sonst gibt es auf jeden Fall Verletzte.

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Dieses Thema im Programm:

Hamburg Journal | 12.01.2019 | 19:30 Uhr

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