Stand: 11.08.2016 15:48 Uhr

Die Maräne - frisch aus norddeutschen Seen

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Maränen sind in vielen Seen Mecklenburg-Vorpommerns und Schleswig-Holsteins zu Hause.

Die Maräne ist mit Forelle und Lachs verwandt und lebt in Seen, in Norddeutschland etwa im Plöner See, im Schaalsee und in der Müritz. Das feste, helle Fleisch des Süßwasserfisches ist sehr aromatisch und grätenarm. Es schmeckt sowohl gebraten als auch gegrillt. Eine besondere Spezialität ist geräucherte Maräne. In Süddeutschland ist die Maräne unter dem Namen Felchen oder Renke bekannt.

Kleine und Große Maräne

Man unterscheidet die Kleine und die Große Maräne, auch Edelmaräne genannt, die ihrer kleineren Verwandten als Jungtier sehr ähnlich sieht. Beide sind an der Seite silberfarben, am Rücken blaugrün. Die Kleine Maräne erreicht eine Größe von zehn bis 26 Zentimetern. Die Große Maräne wird etwa 50 bis 60 Zentimeter groß.

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Die kleine Maräne schmeckt sowohl geräuchert als auch gebraten. Vor dem Braten sollte man sie leicht salzen und mit Mehl bestäuben.

Maränen werden meist zwischen Mai und September mit Stellnetzen gefangen, sie mit der Angel zu fangen ist relativ schwierig. Wer sicher gehen will, eine Maräne aus nachhaltiger Fischerei zu kaufen, kann auf eine Herkunft aus dem Schaalsee achten. Die Fischer dort haben sich auf nachhaltige Fischfangmethoden verständigt und richten sich unter anderem nach festgelegten Fangobergrenzen. Maränen werden zunehmend auch aus Aquakultur angeboten, so etwa aus einigen schleswig-holsteinischen Seen und aus der Müritz.

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Dieses Thema im Programm:

NDR Fernsehen | die nordstory Spezial | 10.04.2016 | 20:15 Uhr

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