Stand: 14.12.2016 16:10 Uhr  | Archiv

Seelachs - Günstig zu haben, trotzdem lecker

Frisch gefangene Seelachse auf hölzernem Untergrund © Fotolia Foto: crowlover
Seelachs wird häufig zu Fertigfischprodukten weiterverarbeitet. Im Fischhandel ist er meist filetiert erhältlich.

Seelachs und Alaska-Seelachs zählen zu den meist gekauften Speisefischen in Deutschland. Die Namen sind irreführend, denn beide Fische gehören nicht zu den Lachsen, sondern zu der Familie der Dorsche. Richtiger ist deshalb die ursprüngliche Bezeichnung Köhler oder Kohlfisch für den Seelachs und Pazifischer Pollack für den Alaska-Seelachs. Während der Seelachs vor allem im Atlantik zu Hause ist, lebt der Alaska-Seelachs im Nordpazifik.

Beide Fischarten sind Raubfische und ernähren sich von Krill (kleine Krebse), Fischen und kleinen Krustentieren. Im Durchschnitt erreichen sie eine Länge von 60 bis 70 Zentimetern und ein Gewicht von zwei Kilogramm (Alaska-Seelachs bis etwa drei Kilogramm).

Auf Zertifizierung achten

Illustration Alaska-Seelachs © picture alliance / WILDLIFE Foto: WILDLIFE/D.L.Buerkel
Der Pazifische Pollack gehört - wie sein Verwandter der Köhler - zur Familie der Dorschartigen.

Mit seinem festen Fleisch und seinem milden Geschmack sind Seelachs und Alaska-Seelachs sowohl zum Dünsten als auch zum Braten gut geeignet. Im Fischladen gehört sein Filet eher zu den günstigeren Fischsorten. Auch für Fischstäbchen werden sie häufig verwendet. Umweltverbände wie der WWF raten allerdings beim Alaska-Seelachs teilweise vom Kauf ab. Denn obwohl die Bestände momentan stabil sind, kann meist nicht garantiert werden, dass der Fisch aus nachhaltiger Fischerei stammt. Zwar empfiehlt es sich, beim Kauf auf Zertifikate für nachhaltige Fischerei wie das MSC-Siegel oder Friends of the Sea zu achten - völlige Sicherheit, dass die Befischung nachhaltig erfolgte, geben diese Zertifikate aber nicht.

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Visite | 12.04.2016 | 20:15 Uhr

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