Stand: 25.01.2023 15:39 Uhr

Nachrichten aus Ostholstein, Lauenburg, Lübeck

Messerstiche in Lübeck: Geständnis im Prozess

Im vergangenen Sommer soll ein Lübecker seine Freundin in der eigenen Wohnung mit mehreren Messerstichen getötet haben. Am Landgericht Lübeck hat am Mittwoch das Verfahren in diesem Fall begonnen. Der Beschuldigte gab zu Beginn des Verfahrens zu, seine Freundin getötet zu haben. Er wollte nach eigener Aussage an dem Tag seine Ruhe. Ein vorheriger Versuch, die Lebensgefährtin mit einem Chlor-Reiniger zu vergiften, schlug seinen Worten zufolge fehl, woraufhin er ein Messer zog. Laut Staatsanwaltschaft ist der Mann psychisch krank und dementsprechend nicht schuldfähig. Möglich ist deshalb, dass der 41-Jährige dauerhaft in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht wird. | NDR Schleswig-Holstein 25.01.2023 16:30 Uhr

Abiturienten entscheiden sich häufiger für eine Berufsausbildung

Wie die Industrie- und Handelskammer bestätigt, beginnen immer mehr Abiturienten eine Berufsausbildung. So wurden im vergangenen Jahr etwa 8.800 Ausbildungsverträge geschlossen. Das sind etwa so viele wie im Jahr zuvor, allerdings bei weniger Schulabgängern. Fast jeder zweite Abiturient entscheidet sich aktuell für eine Lehre. Das Problem, dass Hauptschüler es durch die Konkurrenz mit Abitur nun schwerer hätten, sieht Ulrich Hoffmeister von der IHK zu Lübeck nicht, außer im IT- oder Bankenbereich. | NDR Schleswig-Holstein 25.01.2023 16:30 Uhr

Randalierer am Lübecker Bahnhof gefasst

Die Bundespolizei hat einen 47-Jährigen Randalierer am Lübecker Hauptbahnhof gefasst. Dieser schlug offensichtlich ohne Grund mit einem Nothammer auf die Scheibe eines stehenden Zuges ein. Die Beamten schrieben eine Anzeige wegen Sachbeschädigung. | NDR Schleswig-Holstein 25.01.2023 16:30 Uhr

A24: Schwerer Unfall am Dienstagabend

Schwerer Verkehrsunfall auf der A24 bei Gudow im Kreis Herzogtum Lauenburg: Laut Polizei ist am späten Dienstagabend ein Autofahrer mit hoher Geschwindigkeit auf einen Lastwagen aufgefahren. Der 48-Jährige Fahrer wurde durch den Aufprall aus seinem Wagen geschleudert und lebensgefährlich verletzt. Warum er auf den Lkw auffuhr, steht noch nicht fest. | NDR Schleswig-Holstein 25.01.2023 08:30 Uhr

Insekten im Essen sind in Zukunft zulässig

Zu Pulver verarbeitete Hausgrillen und Buffalowürmer dürfen künftig in Essen enthalten sein. Rechtlich war dies bisher nicht möglich, nun stuft die EU den Verzehr als unbedenklich ein und sieht Chancen für die Ernährung. Der Vorsitzende des Kreisbauernverbandes Ostholstein-Lübeck, Heinrich Mougin, sagt dazu: "Es geht nicht nur darum, dass wir uns auch in der westlichen Welt vielleicht diesen Trend leisten können, sondern es geht darum: Wo bekommen wir Proteine für die Zukunft her, damit wir alle Erdenbürger entsprechend ernähren können?" Der Bauernverband steht dieser Kernfrage offen gegenüber und sieht die mögliche Entstehung neuer Möglichkeiten für landwirtschaftliche Betriebe. | NDR Schleswig-Holstein 25.01.2023 08:30 Uhr

Regionale Nachrichten aus dem Studio Lübeck

Das Studio Lübeck liefert jeden Werktag um 8.30 Uhr und 16.30 Uhr Nachrichten für die Region - rund um Lübeck sowie aus den Kreisen Ostholstein und Herzogtum Lauenburg.

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Grafik: Eine Sprechblase, in der die Kontur des Landes Schleswig-Holstein abgebildet ist.
2 Min

Regionalnachrichten aus dem Studio Lübeck 16:30 Uhr

Die Reporter berichten rund um Lübeck sowie aus den Kreisen Ostholstein und Herzogtum Lauenburg - jeden Werktag um 08.30 und 16.30 Uhr. 2 Min

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Welle Nord | Nachrichten für Schleswig-Holstein | 25.01.2023 | 16:30 Uhr

Nachrichten aus Schleswig-Holstein

Aminata Touré (l-r, Bündnis 90/Die Grünen), Ministerin für Soziales, Jugend, Familie, Senioren, Integration und Gleichstellung, Kerstin von der Decken (CDU), Ministerin für Justiz und Gesundheit, und Sabine Sütterlin-Waack (CDU), Ministerin für Inneres, Kommunales, Wohnen und Sport, sitzen im Innen- und Rechtsausschuss des Landtags im Landhaus. © +++ dpa-Bildfunk +++ Foto: Marcus Brandt

Brokstedt: Touré und BAMF kritisieren Hamburger Justiz

Die Kieler Ausländerbehörde habe zu wenig Informationen über Strafverfahren, die U-Haft und die Verurteilung des mutmaßlichen Täters erhalten. mehr

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