Stand: 09.11.2018 09:52 Uhr

Nach Moorbrand: Gutachter ermittelt Schäden

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Von Anfang September bis Mitte Oktober brannte bei Meppen eine etwa 1.000 Hektar große Fläche.

Der wochenlange Moorbrand auf der Wehrtechnischen Dienststelle bei Meppen wird derzeit von der Bundeswehr aufgearbeitet. Ein Gutachter ermittelt die Schäden, die Anwohner und Landwirte durch das enorme Feuer im September erlitten haben. Beim Bundeswehr Schadensbüro in Meppen sind bislang rund 200 Meldungen eingegangen.

Landvolk nimmt auch Schäden auf

Viele Landwirte lassen ihre Schäden aber auf anderem Wege regulieren: Beim emsländischen Landvolk sind 40 Fälle eingegangen, sagte Geschäftsführer Michael Feld NDR 1 Niedersachsen. Die ersten Gutachten dafür lägen bereits bei der Bundeswehr vor. Sie habe in einigen Fällen bereits Geld für die Bauern angewiesen. Wie hoch die Schadenssummen sind, will das Landvolk aus Datenschutzgründen nicht sagen. Insgesamt leiste die Bundeswehr beim Schadensersatz korrekte Arbeit. Es sei nichts zu beanstanden, so Geschäftsführer Feld.

Ernteverluste und Flurschäden

Die Bauern hatten Ernteverluste bei Mais und Kartoffeln gemeldet. Das schwere Löschgerät hatte zudem Flurschäden verursacht. Dazu kommen die Umweltschäden auf der 1.000 Hektar großen Brandfläche: Um die kümmert sich neben der Bundeswehr der Landkreis Emsland. Externe Fachleute sollen ermitteln, welche Spuren das Feuer und die Löscharbeiten im Moorboden hinterlassen haben. Außerdem seien schädliche Klimagase freigesetzt worden, so Kreisbaurat Dirk Kopmeyer. Seine Behörde will die Bundeswehr bei der Schadensaufnahme eng begleiten. Erste Ortstermine haben bereits stattgefunden.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Aktuell | 09.11.2018 | 08:00 Uhr

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