Stand: 15.07.2019 16:00 Uhr

Terrorverdächtiger in Stade festgenommen

Die Bundesanwaltschaft hat am Montag einen 32-jährigen Syrer in Stade festnehmen lassen. Bei der Festnahme waren Kräfte des Landeskriminalamtes Niedersachsen im Einsatz. Auch die Wohnung des Verdächtigen sei durchsucht worden, hieß es. Der Mann steht im Verdacht, in seiner Heimat für eine islamistische Gruppierung gekämpft zu haben. Bei dieser Gruppierung handelt es sich nach Angaben der Behörde um die als Terrorvereinigung eingestufte Liwa Al-Izza Lil-lah sowie ihre Vorgängervereinigung Katiba Shuhada al-Ahwaz.

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Syrien - Hintergründe und Informationen

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Zusammenarbeit mit Al-Nusra

Die beiden Gruppierungen kämpfen in Syrien für den Sturz des Präsidenten Baschar al-Assad und für die Errichtung eines Staates, der auf dem islamischen Recht fußt. Zu diesem Zweck gab es Kooperationen mit der ehemaligen Al-Nusra-Front, die mittlerweile einen anderen Namen trägt. Al-Nusra war ursprünglich ein Ableger von Al-Kaida.

Im Kampf- und im Patrouilleneinsatz?

Dem 32-Jährigen, der seit 2015 in Deutschland lebt, wird vorgeworfen, im Jahr 2013 an Kämpfen teilgenommen und für die Terrorgruppe Patrouillendienste geleistet zu haben. Er soll am Dienstag einem Ermittlungsrichter des Bundesgerichthofes in Karlsruhe vorgeführt werden. Dann soll eine Entscheidung folgen, ob der Mann in Untersuchungshaft kommt.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Aktuell | 15.07.2019 | 15:00 Uhr

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