Prozessbeginn: 46-Jähriger soll Onkel erstochen haben

Eingangsschild des Landgerichts Lüneburg © NDR Foto: Katrin Höcherl
Vor dem Lüneburger Landgericht hat am Dienstag der Prozess gegen einen 46-Jährigen begonnen. (Archivbild)

Ein 46-Jähriger steht seit Dienstag vor dem Lüneburger Landgericht. Der Mann soll Ende September seinen Onkel in Celle erstochen haben. Zum Prozessauftakt gab der Angeklagte zu, im Streit ein Messer auf das Opfer geworfen zu haben, wie ein Gerichtssprecher sagte. Er habe ihn aber nicht töten wollen. Die Staatsanwaltschaft wertet die Tat als Totschlag. Die Polizei hatte den 46-Jährigen zu dessen Onkel gebracht, nachdem er wegen Diebstahls, Beleidigung und Körperverletzung aufgefallen war. Da keine Haftgründe vorlagen und der Mann keinen festen Wohnsitz gehabt habe, entschieden die Polizisten, ihn zu seinem Onkel zu bringen, heißt es. Der Angeklagte sitzt in Untersuchungshaft.

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