Stand: 13.03.2019 21:26 Uhr

Lüneburger SK: Klub und Stadt legen Bau-Streit bei

Streitpunkt: LSK-Vorstand Sebastian Becker (links) führt NFV-Präsident Günter Distelrath (Mitte) und Oberbürgermeister Ulrich Mägde durch die Räume des maroden Klubheims.

Die Stadt Lüneburg und der örtliche Fußball-Klub Lüneburger SK Hansa haben offenbar ihren Streit um den Neubau des maroden Vereinsheims beigelegt. Seit Jahren ist das Verhältnis der Verwaltung zum Sportverein schlecht. Die Sportler fühlen sich von der Stadt in ihren Plänen ausgebremst. Am Mittwoch lud LSK-Vorstand Sebastian Becker den NFV-Präsidenten Günter Distelrath und Lüneburgs Oberbürgermeister Ulrich Mädge (SPD) zu einer Besichtigung der Stätte ein. Nun scheint Frieden eingekehrt. Die Arbeiten sollen noch diesen Sommer beginnen.

Oberbürgermeister Mägde: Herangehensweise war unprofessionell

Bislang gab es für den Bau moderner Räumlichkeiten kein grünes Licht von der Stadt. Verwaltungschef Mädge begründete dies bei dem Treffen so: "In Deutschland gibt es ein Baurecht, was kompliziert ist und das gilt auch für den LSK." Der Oberbürgermeister bemängelte die frühere Herangehensweise des Klubs. Wer bauen wolle, müsse "kompetente Menschen haben - also Planer und Architekten - die etwas davon verstehen".

LSK-Chef Becker: Themen der Vergangenheit ad acta legen

Die Kritik hat sich der Regionalligist offenbar vor einiger Zeit zu Herzen genommen. Er beauftragte eine neue Architektin, Ende März soll ein Bauantrag gestellt werden. Der OB sagte zu, über den Antrag innerhalb von zwei Monaten entscheiden zu wollen. Und dann könne es laut LSK-Chef Becker direkt losgehen. "Ich glaube, es gibt jetzt einen guten Weg, den alle gemeinsam vereinbart haben, um jetzt zügig die Baugenehmigung für den Neubau des Vereinsheims hier in der Goseburg zu erlangen", sagte Becker. Ab Sommer könne es dann schon losgehen mit dem baulichen Schritt in die Zukunft. "Ich denke, alle anderen Themen der Vergangenheit können wir damit auch ad acta legen."

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Regional Lüneburg | 13.03.2019 | 17:00 Uhr

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