Stand: 03.06.2021 12:55 Uhr

Landkreis Stade warnt vor Afrikanischer Schweinepest

Korswandt: An der Grenze zwischen Polen und Deutschland steht der neue Sperrzaun zum Schutz vor Schweinepest. © dpa-Bildfunk Foto: Jens Büttner
Der Landkreis Stade sieht weiterhin eine große Gefahr durch die Afrikanische Schweinepest für Zuchtbetriebe. (Themenbild)

Das Veterinäramt des Landkreises Stade mahnt im Zusammenhang mit der Afrikanischen Schweinepest weiterhin zur Vorsicht. Während der Corona-Pandemie sei die Seuche in den Hintergrund geraten, obwohl sie zunehmend bedrohlich werde, hieß es vom Landkreis. Die Seuche sei für den Menschen ungefährlich, für Schweine haltende Betriebe wäre ein Übergreifen der Seuche eine Katastrophe. Eine Gefahr bestehe nicht nur durch infizierte Wildschweine, die einwandern. Auch achtlos weggeworfene Speisereste und anderweitig illegal entsorgte Lebensmittel, die mit dem Virus belastet sind, könnten die hoch ansteckende Schweinepest übertragen. In Brandenburg und Sachsen seien inzwischen mehr als 1.000 mit der Afrikanischen Schweinepest infizierte Wildschweine aufgefunden oder erlegt worden.

Weitere Informationen
Ein Hund spürt im Wald einen Wildschweinkopf auf, der für ihn zu Traininigszwecken ausgelegt wurde. © dpa-Bildfunk Foto: Oliver Dietze

Afrikanische Schweinepest: Kommune setzt auf Suchhunde

Der Landkreis Diepholz ist eigenen Angaben zufolge der erste Kreis, der auf die speziell ausgebildeten Tiere setzt. (30.03.2021) mehr

Jederzeit zum Nachhören
Ein alter Kran im Lüneburger Hafenviertel. © NDR Foto: Julius Matuschik
8 Min

Nachrichten aus dem Studio Lüneburg

Was in Ihrer Region wichtig ist, hören Sie in dem Mitschnitt der 15.00 Uhr Regional-Nachrichten auf NDR 1 Niedersachsen. 8 Min

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Regional Lüneburg | 03.06.2021 | 13:30 Uhr

Mehr Nachrichten aus der Region

Soldaten der Bundeswehr bei einer Übung in Munster. © Picture Alliance Foto: Philipp Schulze

Exzesse in Litauen: Soldaten aus Munster unter Verdacht

Die Panzergrenadiere sollen unter anderem rechtsradikale Lieder gesungen haben. Die Bundeswehr ermittelt. mehr

Mehr Nachrichten aus Niedersachsen