Stand: 18.06.2021 19:14 Uhr

Landkreis Rotenburg: Schwer verletzter Wolf erschossen

Ein Wolf steht auf einem Baumstamm. © Picture Alliance Foto: Julian Stratenschulte
Wölfe stehen in der EU unter strengem Schutz. Sind sie aber verletzt, dürfen sie erschossen werden. (Themenbild)

In Fahrendorf im Landkreis Rotenburg ist am Donnerstag ein verletzter Wolf erschossen worden. Zuvor waren das Veterinäramt, die untere Naturschutzbehörde, der örtliche Jäger und ein Wolfsberater hinzugezogen worden, teilte das Umweltministerium mit. Der Veterinär habe entschieden, dass das stark abgemagerte und schwer verletzte Tier erlöst werden müsse. Das Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung in Berlin soll nun die Ursache für die Verletzung klären. Wie das Ministerium weiter mitteilte, sei die Tötung des schwer verletzten Wolfs von einem am 12. Februar veröffentlichten Erlass von Umwelt-, Innen- und Landwirtschaftsministerium gedeckt. "Dank der Wolfsverordnung können in Niedersachsen auch schwer verletzten Wölfen unnötige Qualen erspart werden", sagte Umweltminister Olaf Lies (SPD) dazu. Wölfe stehen in der Europäischen Union unter strengem Schutz und dürfen nicht bejagt werden.

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NDR 1 Niedersachsen | Regional Lüneburg | 18.06.2021 | 15:00 Uhr

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