Stand: 08.02.2021 08:16 Uhr

Initiativen unzufrieden mit Fachkonferenz zu Endlagersuche

Mehrere Bürgerinitiativen aus der Region bewerten den Auftakt der überregionalen Fachkonferenz zur Suche nach einem Atommüll-Endlager als unbefriedigend. Es habe sich gezeigt, dass ein Austausch mit mehreren Hundert Teilnehmern in digitaler Form über mehrere Tage kaum möglich sei, kritisierte unter anderem das Lüneburger Bündnis gegen Atom. Die Fachkonferenz fordert nun, die nächsten Termine um mehrere Monate zu verschieben. Man hoffe, dass sich die Corona-Lage bis dahin entspannt habe und mehr direkten Austausch zulasse, hieß es. Außerdem sei mehr Zeit nötig, damit sich alle Teilnehmer in die komplizierten Themen einarbeiten könnten, ergänzte ein Sprecher des Lüneburger Bündnisses.

Weitere Informationen
Behälter mit hoch radioaktiven Abfällen (hinten) und einige Transporthauben stehen im Transportbehälterlager im atomaren Zwischenlager. © dpa-Bildfunk Foto: Julian Stratenschulte/dpa

Atommüll-Endlagersuche: Kritik an Zeitplan wächst

Die Endlagersuche steht in der Kritik. Zwischen vorläufigem Standortbericht und der Konferenz für die Bürgerbeteiligung liegen zwei Wochen - laut Bürgerinitiative zu wenig. Sie fordert mehr Zeit. mehr

Bildmontage: Atommüllfässer, ein Ortsschild mit der Aufschrift "Endlager". Im Hintergrund eine Deutschlandfahne (unscharf). © picture alliance/blickwinkel

Nach Endlager-Zwischenbericht: Digitale Konferenz eröffnet

Vertreter der ausgewählten Regionen diskutieren im Netz mit Bundesgesellschaft. Initiativen kritisieren Verfahren. mehr

 

Jederzeit zum Nachhören
Ein alter Kran im Lüneburger Hafenviertel. © NDR Foto: Julius Matuschik
8 Min

Nachrichten aus dem Studio Lüneburg

Was in Ihrer Region wichtig ist, hören Sie in dem Mitschnitt der 15.00 Uhr Regional-Nachrichten auf NDR 1 Niedersachsen. 8 Min

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Regional Lüneburg | 08.02.2021 | 06:30 Uhr

Mehr Nachrichten aus der Region

"Betreten verboten" steht auf dem Schild vor einem Zelt. © picture-alliance Foto: Philipp Schulze

Dethlinger Teich: Lies und Heidekreis vereinbaren Sanierung

Das Umweltministerium finanziert die Bergung verklappter Chemiewaffen aus Kriegszeiten mit rund 45 Millionen Euro. mehr

Mehr Nachrichten aus Niedersachsen