Stand: 02.01.2018 17:14 Uhr

Einbrecher schläft noch am Tatort ein

Jeder, der ab und zu nachts arbeitet, kennt wohl dieses Problem: Zunächst ist man voller Tatendrag, doch plötzlich schlägt der Biorhythmus - und damit auch die Müdigkeit - zu. Ungünstig ist es da, wenn man gerade dabei war, kriminellen Handlungen nachzugehen. So wie jetzt ein mutmaßlicher Einbrecher in Lüneburg. Er war nach Angaben der Polizei am Sonntag in ein Wohnhaus eingedrungen und hatte Teile der Wohnung verwüstet. Schließlich sei der 38 Jahre alte Mann, das Diebesgut noch in seiner Jackentasche, halb auf einer Treppe, halb auf dem Boden des Wohnhauses eingeschlafen.

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Hausbewohner alarmieren Polizei

Dort fanden ihn dann auch die Hausbewohner, die gegen Mittag von ihrer Silvesterparty zurückkehrten. Sie alarmierten die Polizei. Die Beamten fanden den Mann, noch immer laut schnarchend, im Tiefschlaf vor und weckten ihn. Zwar versuchte der Mann zu fliehen, wurde aber schließlich gestellt, so ein Polizeisprecher. Sein Schläfchen dürfte für den mutmaßlichen Einbrecher Konsequenzen haben: Die Polizei hat gegen ihn ein Strafverfahren wegen Einbruchsdiebstahls eingeleitet.

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Regional Lüneburg | 02.01.2018 | 15:30 Uhr

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