Stand: 06.10.2022 21:13 Uhr

Bisher kein Geld für Schäden des Hochwassers an der Lühe

Die 60 Geschädigten der Panne am Lühesperrwerk im Frühjahr 2022 warten immer noch auf Entschädigungen vom Land. Stades Landrat Kai Seefried (CDU) äußerte gegenüber dem NDR in Niedersachsen sein Unverständnis, dass trotz der Zusage von Umweltminister Olaf Lies (SPD) bisher keine Entschädigungen gezahlt worden seien. Stattdessen schiebe das Umweltministerium den "Schwarzen Peter" jetzt dem Finanzministerium zu, so der CDU-Politiker. Seefried forderte Lies auf, sein Wort gegenüber den Geschädigten zu halten. Das Umweltministerium beziffert den Gesamtschaden auf rund eine Million Euro.

Luftaufnahme einer überfluteten Insel. © Hellwig TV-Elbnews Produktion
Nach der Panne im Frühjahr warten die Geschädigten noch immer auf Geld.

Das landeseigene Lühe-Sperrwerk war in der Nacht zum 28. Mai bei Sturmflut nicht mehr rechtzeitig geschlossen worden. Keller, Carports und Schuppen im Außendeichbereich liefen voll. Auch Pkw, Anleger und Boote wurden beschädigt.

 

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Ein alter Kran im Lüneburger Hafenviertel. © NDR Foto: Julius Matuschik
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NDR 1 Niedersachsen | Regional Lüneburg | 07.10.2022 | 06:30 Uhr

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