Stand: 10.01.2020 15:25 Uhr

Ihmezentrum: 50 Millionen für Sanierung

Am Ihme-Zentrum in Hannover steht ein Baugerüst, auf dem Bauarbeiter zu Gange sind.  Foto: Martina Witt
Sanierungsbedürftig: Noch in diesem Jahr soll es losgehen mit den Bauarbeiten im Ihme-Zentrum. (Archivbild)

Das Ihme-Zentrum in Hannover: Der riesige Wohn-, Büro- und Einkaufskomplex aus Beton galt einst als moderne "Stadt in der Stadt". Ein Vorzeigeprojekt des modernen Wohnens und Lebens mit Symbolcharakter. Doch mehr als 40 Jahre nach dem Bau ist davon nur noch wenig zu sehen. Der Beton bröckelt. Zehntausende Quadratmeter Ladenfläche stehen leer. Mehrere Investoren konnten oder wollten in den vergangenen Jahren die maroden Hochhäuser sanieren. Mit mäßigem Erfolg. Jetzt könnte es anders werden: 50 Millionen Euro sollen nach einem Vergleich mit dem neuen Investor in das Ihme-Zentrum fließen.

Gewerbeflächen sollen wiederbelebt werden

Mit dem Geld sollen zunächst die brachliegenden Gewerbeflächen wiederbelebt werden. Allein für den Einzelhandel stünden 25.000 Quadratmeter bereit, bestätigt der Verwalter des Ihme-Zentrums, Torsten Jaskulski. Die nun versprochenen 50 Millionen Euro hätten ohnehin investiert werden müssen. Die Wohnungseigentümergesellschaft und ein Unternehmen des Investors Lars Windhorst hatten sich vor dem Amtsgericht Hannover auf diese Summe geeinigt. Die letzte Hürde ist nun ein Eigentümer-Treffen am kommenden Mittwoch.

Baubeginn noch in diesem Jahr

Verwalter Jasulski geht davon aus: Noch in diesem Jahr würden die Bauarbeiten beginnen. Unter den mehr als 500 Besitzern der Wohnungen des Ihme-Zentrum helle sich die Atmosphäre seit dem Einstieg von Windhorst auf. Der eingeschlagene Weg sei positiv. Es werde endlich miteinander geredet und es werde endlich versucht, gemeinsam einen Weg zu finden, um das marode Ihme-Zentrum voranzubringen, so Jaskulski.

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Aktuell | 10.01.2020 | 12:00 Uhr

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