Mitarbeiter der Spurensicherung stehen in Schutzkleidung vor dem Wohnhaus, in dem die Leiche gefunden wurde. © HannoverReporter

Hinweise zu Tötungen in Niedersachsen nach "Aktenzeichen XY"

Stand: 14.01.2021 10:44 Uhr

Nach der ZDF-Sendung "Aktenzeichen XY ... ungelöst" am Mittwochabend haben die Ermittler mehrere Hinweise zu zwei Mordfällen aus Niedersachsen bekommen.

"Wir haben zwei vage Informationen erhalten, die konkret genug sind, um ihnen nachzugehen", sagte ein Polizeisprecher aus Gifhorn am Donnerstag. Es sei aber zu früh, um zu bewerten, ob die Ansätze vielversprechend seien.

Fall liegt mehr als 25 Jahre zurück

Im Fall aus dem Landkreis Gifhorn geht es um eine junge Frau, die am zweiten Weihnachtsfeiertag 1994 bei Eickhorst in einem Wasserloch an einem Wirtschaftsweg gefunden worden war. Mehr als ein Vierteljahrhundert nach der Tat konnten Ermittler im vergangenen Jahr die Identität der Frau klären. Es handelte sich um eine 28 Jahre alte tunesische Staatsangehörige. Ein Team sei nun mit der Auswertung der Sendung vom Mittwochabend befasst, sagte der Polizeisprecher.

Ermittler gehen von Tötungsdelikt aus

Auch der Tod eines 71 Jahre alten Mannes in Fischbeck in der Gemeinde Hessisch Oldendorf (Landkreis Hameln-Pyrmont) war am Mittwoch Thema in der Sendung. Der Rentner war am 1. Mai 2020 von seiner Lebensgefährtin und einem Bekannten tot in seiner Wohnung aufgefunden worden. Die Ermittler gehen aufgrund der Auffindesituation von einem Tötungsdelikt aus. Zu diesem Fall seien nach der Sendung etwa 20 Hinweise eingegangen, denen jetzt nachgegangen werde, sagte ein Polizeisprecher aus Hameln.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Regional Braunschweig | 14.01.2021 | 13:30 Uhr

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