Stand: 07.09.2020 15:36 Uhr

Hannover: Polizei greift gegen Autoposer durch

Ein Polizist hält eine Kelle mit der Aufschrift "Halt Polizei" in der Hand. © picture alliance / dpa Foto: Bodo Marks
Die Beamten stoppten 44 Fahrzeuge. (Symbolbild)

Die Polizei Hannover hat am Wochenende bei Schwerpunktkontrollen sogenannte Autoposer unter die Lupe genommen. Dabei überprüften die Beamten insgesamt 44 hochgerüstete Autos und Motorräder. Wie ein Sprecher mitteilte, war bei neun Fahrzeugen die Betriebserlaubnis erloschen. Einige Halter hatten keinen Führerschein oder ihr Auto beziehungsweise Motorrad war illegal aufgerüstet. Nach Angaben des Sprechers fallen Autoposer durch den Lärm, den sie mit ihren Autos verursachen, und ihre Fahrweise auf. Ein Beispiel sei das starke Beschleunigen in Unterführungen, wo die Motorengeräusche durch den Hall verstärkt werden.

Polizei untersagt etlichen Personen die Weiterfahrt

Die Polizisten führten den Angaben zufolge 13 Gefährderansprachen wegen Poserverhaltens durch. In acht Fällen wurde die Weiterfahrt untersagt. Drei Fahrerinnen und Fahrer standen demnach unter Alkoholeinfluss. In der Bahnunterführung Lister Meile stoppten die Beamten zudem zwei offensichtlich angetrunkene E-Scooter-Fahrerinnen, die laut grölend Schlangenlinien fuhren. Atemalkoholtests ergaben bei den beiden 20-Jährigen Werte von 1,84 Promille beziehungsweise 0,41 Promille. Sie erhielten Strafanzeigen wegen Fahrens unter Alkoholeinfluss.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Regional Hannover | 07.09.2020 | 15:30 Uhr

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