Stand: 07.03.2018 20:39 Uhr

Giftstoffalarm: Pulver war Kunststoffabrieb

Ein Brief, aus dem ein grünliches Pulver rieselte, hat am Dienstag einen Großalarm im Amtsgericht Rinteln (Landkreis Schaumburg) ausgelöst. Am Tag danach stellte die Polizei jedoch klar: Bei der Substanz handelte es sich um Kunststoffabrieb und somit um eine ungefährliche Substanz. Das hätten Untersuchungen des Landeskriminalamtes ergeben. Ob das Pulver möglicherweise gezielt in den Umschlag getan wurde, werde noch ermittelt.

Erste Entwarnung nach Schnelltests

Nach der Freisetzung des Pulvers am Dienstagvormittag hatten fünf Bedienstete des Amtes über Unwohlsein und Atembeschwerden geklagt. In der Folge wurde das gesamte Gebäude geräumt und bei den Rettungsdiensten in der Region vorsorglich ein sogenannter MANV-Notfall ausgelöst. Der befürchtete "Massenanfall von Verletzten" bestätigte sich jedoch nicht. Die fünf Betroffenen wurden in einem Spezialzelt dekontaminiert und dann ins Krankenhaus gebracht. "Ihr Zustand ist zum Glück aber nicht besorgniserregend", sagte Polizeisprecher Weichert. 19 weitere Personen wurden vorsorglich medizinisch betreut. Das Pulver wurde von Einsatzkräften in Schutzanzügen geborgen. Kurz davor folgte dann eine erste Entwarnung: Das Pulver, das in der Poststelle freigesetzt wurde, war nach Schnelltests von Experten des Landeskriminalamts weder biologisch gefährlich noch radioaktiv.

Dieses Thema im Programm:

Niedersachsen 18.00 | 06.03.2018 | 18:00 Uhr

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