Stand: 22.02.2018 11:29 Uhr

Lauenförde: 41-Jähriger nach Mordversuch in U-Haft

Wegen versuchten Mordes hat ein Haftrichter gegen einen 41-Jährigen aus dem Landkreis Höxter (Nordrhein-Westfalen) Haftbefehl erlassen. Der Mann sitze nun in Untersuchungshaft, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Hildesheim. Der Mann soll einen früheren Arbeitskollegen mit Benzin übergossen haben, um ihn zu verbrennen. Die Ermittler vermuten Rache als Motiv für die Tat. Der 41-Jährige mache das 47 Jahre alte Opfer dafür verantwortlich, dass er seinen Arbeitsplatz verloren habe, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft.

Opfer wehrt Angreifer mit Pfefferspray ab

Am frühen Dienstagmorgen hat der Verdächtige seinen Ex-Kollegen in Lauenförde im Landkreis Holzminden dem Vorwurf zufolge angegriffen. Er habe dem 47-Jährigen vor dessen als Garage genutzter Scheune aufgelauert mit dem Vorhaben, ihn zu töten. Laut Staatsanwaltschaft übergoss er sein Opfer mit Benzin, doch der Plan, es anschließend anzuzünden, scheiterte. Der 47-Jährige habe sich mit Pfefferspray gewehrt und sei geflohen. Die Polizei nahm den 41-Jährigen noch am Tatort fest. Er sagte, er habe lediglich das Fahrzeug des früheren Kollegen in Brand setzen wollen.

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Regional Hannover | 21.02.2018 | 15:30 Uhr

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