Stand: 22.07.2019 16:25 Uhr

Goslar: Todesfahrt mit Tempo 160

Das Auto wurde durch den Aufprall völlig zerstört. Zwei junge Menschen starben.

Der Unfall in Goslar am Sonnabend, bei dem zwei junge Männer starben und ein weiterer lebensgefährlich verletzt wurde, hat sich aufgrund massiv erhöhter Geschwindigkeit ereignet. Wie die Polizei am Montag bekannt gab, soll das Fahrzeug mit etwa 160 Stundenkilometern gegen einen Baum geprallt sein. Der 20-jährige Überlebende schwebt der Behörde zufolge nach wie vor in Lebensgefahr. Nach dem schweren Verkehrsunfall auf der B241 hatten zahlreiche Menschen die Unglücksstelle aufgesucht. Zunächst war im Polizeibericht von "Gaffern" die Rede, am Montag korrigierte sich die Polizei: Es habe sich um Angehörige der Unfallopfer gehandelt.

Bundesstraße musste bei Krähenholz gesperrt werden

Der Unfall hatte sich am Sonnabendmorgen gegen 5 Uhr zwischen Goslar und Vienenburg in Höhe Krähenholz ereignet. Der Wagen wurde in mehrere Teile gerissen, der brennende Motorblock etwa 20 Meter von der Unfallstelle entfernt aufgefunden. Der 21 Jahre alte Fahrer wurde eingeklemmt; sein 19-jähriger Beifahrer wurde aus dem Audi geschleudert. Beide starben noch an der Unfallstelle. Laut Polizei hatte der Fahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren, war in einer Rechtskurve zunächst nach links und anschließend nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und dann gegen den Baum geprallt. Die Bundesstraße musste für die Bergungs- und Rettungsmaßnahmen beidseitig gesperrt werden.

Weitere Informationen

Mit mobilen Sichtschutzwänden gegen Gaffer

Um Gaffern bei Unfällen die Sicht zu nehmen, gibt es jetzt mobile Sichtschutzwände - zunächst für Abschnitte der A7 und der A2. Auch Folgeunfälle sollen so verhindert werden. (14.06.2019) mehr

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Regional Braunschweig | 22.07.2019 | 13:30 Uhr

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