Stand: 23.10.2019 09:00 Uhr

Geldautomaten-Sprenger-Bande: Angeklagter schweigt

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Ein 29-Jähriger steht seit Dienstag in Braunschweig vor Gericht, weil er bei der Sprengung eines Geldautomaten geholfen haben soll.

Ein mutmaßlicher Helfer einer Geldautomaten-Sprenger-Bande muss sich seit Dienstag vor dem Landgericht Braunschweig verantworten. Dem 29-Jährigen wird Beihilfe zum schweren Bandendiebstahl und zur Herbeiführung einer Sprengstoffexplosion vorgeworfen. Zum Prozessauftakt sagte der Anwalt des Beschuldigten, dass sein Mandant keine Angaben machen werde. Aus Sicht der Staatsanwaltschaft half der 29-Jährige bei den Vorbereitungen zu Geldautomaten-Sprengungen im April 2018 in Wolfenbüttel.

DNA-Spuren am Klebeband

Demnach soll der Angeklagte Gasschläuche mit Isolierklebeband präpariert haben, damit bei der Sprengung die Geldbehälter nicht beschädigt werden. Laut Staatsanwaltschaft waren am Klebeband am Tatort DNA-Spuren des Mannes gefunden worden. Er habe für die Hilfe im Vorfeld der Tat Geld bekommen. In der Tatnacht sollen mindestens vier Mitglieder der Bande mit rund 340.000 Euro entkommen sein. Die Täter wurden bislang nicht gefasst. Wo sich die Beute befindet, ist unklar.

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Regional Braunschweig | 22.10.2019 | 13:30 Uhr

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