Stand: 12.12.2017 18:24 Uhr  | Archiv

Diesel-Rückruf bei VW trifft nun auch den Touareg

Im Zuge des Diesel-Skandals muss VW nun auch zahlreiche Fahrzeuge des Geländewagen-Modells Touareg wegen illegaler Abgastechnik zurückrufen. Das hat das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) für Wagen mit 3.0-Liter-Dieselmotor und Euro 6-Norm angeordnet. In Deutschland sind demnach 25.800 Fahrzeuge betroffen. Weltweit müssen insgesamt 57.600 Fahrzeuge in die Werkstätten.

Software-Update bereits freigegeben

Videos
Symbolische Übergabe eines Kartons bei Gericht.
1 Min

15.000 Autobesitzer klagen gegen VW

Über eine Internet-Plattform ist eine Klage gegen Volkswagen eingereicht worden. 15.000 Kunden verklagen den Autobauer im Zuge des Abgasskandals auf Schadenersatz. 1 Min

Nach Angaben eines VW-Sprechers sind die Modelle der Jahre 2014 bis 2017 betroffen. Bei der Produktion von Neu-Fahrzeugen habe VW bereits umgestellt. Ein vom Konzern vorgelegtes Software-Update sei vom Kraftfahrt-Bundesamt inzwischen geprüft und freigegeben worden. Das Modell Touareg war bereits im Sommer unter Verdacht geraten: Damals hatte Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) wegen auffälliger Abgaswerte einen Rückruf beim Porsche Cayenne angeordnet. Dieser weist baugleiche Teile zum Touareg auf.

Bulli-Auslieferung gestoppt

Erst vor wenigen Tagen war bekannt geworden, dass VW derzeit keine Exemplare seines neuesten Bulli-Modells mit Dieselmotor ausliefert. Grund sollen Probleme mit den Abgaswerten der Dieselmotoren sein. VW will mit einem Softwareupdate nachbessern. Bis dahin werden die in Hannover gefertigten Fahrzeuge nicht an die Händler ausgeliefert.

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Regional Braunschweig | 12.12.2017 | 16:30 Uhr

Schlagwörter zu diesem Artikel

VW

Mehr Nachrichten aus der Region

Eine ältere Frau schaut aus einem Fenster. © fotolia.com Foto: pololia

NDR Benefizaktion "Hand in Hand für Norddeutschland" startet

"Hand in Hand für Norddeutschland" setzt sich in diesem Jahr für Menschen ein, die durch den Krieg in Not geraten sind. mehr

Mehr Nachrichten aus Niedersachsen