Stand: 10.12.2021 17:15 Uhr

700.000 Euro Förderung: Gen-Schere gegen das Coronavirus

Elektronenmikroskopaufnahme vom Coronavirus SARS-CoV-2 © dpa-Bildfunk Foto: Niaid-Rml/ZUMA Wire/dpa
Warum nicht einfach zerschneiden? In Göttingen und Hannover forscht man daran, die Gen-Schere beim Coronavirus anzuwenden. (Themenbild)

Die Forschungsgruppe "CRISPR/Cas13-mediated antiviral therapy" der Universitätsmedizin Göttingen und der Medizinischen Hochschule Hannover hat bei einem bundesweiten Innovationswettbewerb zum Thema "antivirale Mittel" überzeugt. Die Idee: Das SARS-CoV-2-Virus einfach mit einer Gen-Schere zerschneiden und so unschädlich machen. Erste Ergebnisse in der vorklinischen Anwendung waren so vielversprechend, dass das Projekt mit 700.000 Euro für ein Jahr gefördert wird. Mit dem CRISPR/Cas-Verfahren ist es möglich, die Gen-Bausteine des Virus gezielt zu verändern. In der Tier- und Pflanzenzucht findet es bereits Anwendung.

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NDR 1 Niedersachsen | Regional Braunschweig | 10.12.2021 | 15:00 Uhr

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