Ein Vater hält die Hand seines Kleinkindes. © picture alliance/dpa Foto: Marijan Murat

Schaltjahr: Regelmäßig mehr als 150 Geburten am 29. Februar

Stand: 12.02.2024 09:28 Uhr

Die Geburten im Februar verteilen sich dieses Jahr auf 29 statt 28 Tage - denn 2024 ist ein Schaltjahr. Am 29. Februar kommen in Niedersachsen regelmäßig mehr als 150 Kinder zur Welt.

Nicht bekannt ist allerdings, wie viele Niedersachsen an diesem Tag Geburtstag haben, so das Landesamt für Statistik. Vor vier Jahren, im Jahr 2020, waren am 29. Februar 268 Kinder zur Welt gekommen. Weitere Geburtenzahlen sahen wie folgt aus:

  • Im Jahr 2016: 167
  • Im Jahr 2012: 167
  • Im Jahr 2008: 161

Wenn kein Schaltjahr ist, können all jene, die am 29. Februar geboren sind, am 28. Februar oder am 1. März Geburtstag feiern. Offiziell werden sie allerdings, sofern kein Schaltjahr ist, erst am 1. März ein Jahr älter, heißt es seitens des Statistischen Bundesamtes.

Warum gibt es Schalttage?

Die Erde braucht nicht exakt 365 Tage, um die Sonne zu umrunden - sondern 365 Tage, fünf Stunden, 48 Minuten und 46 Sekunden. Der zusätzliche Tag im Februar wird alle vier Jahre eingeschoben, um die Abweichung zwischen dem Sonnenjahr und dem Kalenderjahr auszugleichen.

Weitere Informationen
Der Kalender auf dem Monitor eines Laptops zeigt das Datum 29. Februar. © picture alliance/dpa Foto: Sina Schuldt
15 Min

Die Geschichte des Schaltjahres

Den 29. Februar gibt es nur in Schaltjahren. Die Regelung wurde durch eine Kalenderreform 1582 so geändert, dass Tag- und Nacht-Gleiche aufs gleiche Datum fallen. (15.01.2024) 15 Min

Ein Kalender zeigt den 29. Februar 2024 © NDR Foto: Nathalie Komaromi

Schaltjahr: 2024 hat einen 29. Februar

Alle vier Jahre zeigt der Kalender den 29. Februar. Warum benötigen wir solche Schaltjahre und welche Ausnahmen gibt es? (29.12.2023) mehr

Mehr Nachrichten aus Niedersachsen

Das von Star-Architekt Daniel Libeskind entworfene Zentralgebäude der Leuphana Universität Lüneburg. © NDR Foto: Julius Matuschik

Lüneburger Professor war Teil von Missbrauchs-Netzwerk

Der Pädagogik-Professor Herbert Colla-Müller war zentraler Akteur pädokrimineller Machenschaften. Wie reagiert die Universität? mehr