Stand: 01.08.2019 05:04 Uhr

Wismar: 5.000 Euro Strafe fürs Möwenfüttern

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Nach Angaben der Stadtverwaltung Wismar werden die Möwen immer aggressiver. (Archivbild)

Am Alten Hafen in Wismar ist ab sofort das Füttern von Möwen verboten. Wer die Vögel trotzdem füttert, muss mit Strafen von bis zu 5.000 Euro rechnen. Mehrere Schilder am Alten Hafen weisen jetzt auf das Fütterungsverbot hin. Nach Einschätzung von Experten sind zeitweise mehrere Hundert Möwen am Ufer. Sie hätten sich daran gewöhnt, Futter von Passanten zu bekommen.

Stadtverwaltung von Wismar sieht Gefahr für Passanten

Ein Möwe hofft, dass sie gefüttert wird.

Wismar: Wer Möwen füttert, muss zahlen

Nordmagazin -

Trotz Verbotsschildern werden Möwen im Hafen von Wismar immer wieder gefüttert. Nun soll eine Geldstrafe von bis zu 5.000 Euro helfen, das Verbot durchzusetzen.

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Inzwischen seien die Tiere sehr aggressiv, hieß es von der Stadtverwaltung. Es bestehe immer die Gefahr, dass die Möwen Besucher attackieren. Mit ihren spitzen Schnäbeln würden sie zum Beispiel Fischbrötchen und Eiswaffeln aus den Händen der Passanten reißen. Vor allem für Kinder, die das Verhalten der Vögel nicht abschätzen könnten, sei der Besuch an der Mole gefährlich.

Fütterungsverbot auch in anderen Städten in MV

In Warnemünde gibt es seit 2009 ein Fütterungsverbot. Auch hier liegt die Strafe bei bis zu 5.000 Euro. In Graal-Müritz und Boltenhagen ist das Füttern der Möwen auf den Seebrücken verboten - unter anderem wegen der Verschmutzung. Auch in Zinnowitz gilt ein Verbot.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | Die Nachrichten | 01.08.2019 | 06:00 Uhr

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