Stand: 03.06.2019 06:58 Uhr

Rostock: Polizei ermittelt wegen Brandstiftung

Die ausgebrannte Produktionshalle im Rostocker Gewerbegebiet Bentwisch.

Nach den beiden Großbränden in Fabrikhallen in und um Rostock dauern die Ermittlungen zur Brandursache an. Bei den Feuern am vergangenen Freitag und Sonnabend ist ein enormer Schaden entstanden. Erste Schätzungen gehen von einem Betrag von bis zu 25 Millionen Euro aus.

Produktionshalle brannte vollständig nieder

Rund sechs Stunden hatten die 130 Feuerwehrleute am Sonnabend gebraucht, um das Großfeuer im Gewerbegebiet Bentwisch zu löschen. Die etwa 100 Meter lange Produktionshalle brannte vollständig aus. Die Flammen wurden von tausenden Litern gelagertem Fischöl immer wieder genährt. Der Rauch war kilometerweit zu sehen. Anwohner waren aufgefordert, Türen und Fenster geschlossen zu halten.

Brandstiftung am Osthafen immer wahrscheinlicher

In dem Fall der am Freitag niedergebrannten Lagerhalle einer Metallbaufirma im nur wenige Kilometer entfernten Rostocker Osthafen hat sich der Verdacht auf Brandstiftung erhärtet. Bei einer ersten Begehung konnten Brandermittler zunächst keine Hinweise auf einen technischen Defekt als Brandursache finden. Wie es hieß, liegt der Verdacht der Brandstiftung nahe.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | Die Nachrichten | 03.06.2019 | 07:00 Uhr

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