Stand: 20.12.2018 17:13 Uhr

Peene-Werft: Kurzarbeitergeld erhöht

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Die von Kurzarbeit betroffenen Mitarbeiter der Peene-Werft sollen deutlich mehr als die üblichen 60 Prozent des Nettogehalts bekommen. (Archivbild)

Landesregierung und Werft-Eigner erhöhen das Kurzarbeitergeld auf der Peene-Werft in Wolgast. Damit bekommen die Mitarbeiter nach Angaben von Wirtschaftsminister Harry Glawe (CDU) deutlich mehr als die üblichen 60 Prozent des Nettogehalts.

Ministerium: 70 bis 80 Prozent des Nettolohns möglich

Laut Wirtschaftsministerium hat Werft Eigner Lürssen für rund 150 von den rund 320 Beschäftigten auf der Wolgaster Peene Werft Kurzarbeit angemeldet. Die Kurzarbeit wird voraussichtlich drei Monate dauern. Lürssen hatte ebenfalls angekündigt, das Kurzarbeitergeld aufzustocken, um die Mitarbeiter zu halten. Das Land gibt nun für diejenigen Beschäftigten, die während der Kurzarbeit eine Weiterbildung oder Qualifizierung machen, ebenfalls etwas dazu. Laut Glawe beläuft sich das Geld für diese Mitarbeiter dann auf etwa 70 bis 80 Prozent des bisherigen Nettolohns.

Glawe: Auftragslage bessert sich

Mit der Kurzarbeit reagiert Lürssen auf den Exportstopp der Bundesregierung für Rüstungsgüter nach Saudi-Arabien. Auf der Werft entstehen Patrouillenboote für das Land. Laut Glawe wird die Auftragslage der Werft im kommenden Jahr durch den Bau eines Luxus-Passagierschiffs wieder besser.

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | 20.12.2018 | 19:00 Uhr

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