Stand: 22.03.2018 14:57 Uhr

Neuschnee führt zu Verkehrsbehinderungen

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Auch im Rostocker Stadtgebiet sorgt der anhaltende Schneefall für Behinderungen und längere Wartezeiten.

Heftiger Schneefall und überfrierende Nässe haben am Donnerstag auf den Straßen Mecklenburg-Vorpommerns für Behinderungen im Berufsverkehr gesorgt. Betroffen waren vor allem die Region Rostock und die Mecklenburgische Seenplatte. Nach Aussagen der Polizei behinderten teilweise mehr als 20 Zentimeter Neuschnee die Fahrt. Rostock und Neubrandenburg meldeten mehrere Unfälle in kurzer Zeit, die für Behinderungen auf Autobahnen und Bundesstraßen sorgten. In den frühen Morgenstunden hatte es bei Temperaturen um null Grad in Rostock, Güstrow, Neubrandenburg und an der Müritz heftig zu schneien begonnen.

Lange Wartezeiten auf den Autobahnen

Die Autobahn 19 wurde zwischen der Anschlussstelle Rostock Süd und dem Kreuz Rostock in Richtung Berlin gesperrt. Nach Polizeiangaben kam ein Lkw auf vereister Fahrbahn den Berg nicht hinauf und blieb liegen. Dahinter bildete sich in Richtung Berlin ein mehr als fünf Kilometer langer Stau. Auf der A 20 auf Höhe Dummerstorf kam ebenfalls ein Lkw ins Rutschen und teilweise von der Fahrbahn ab, wie die Polizei Rostock meldete. Der Winterdienst hatte Probleme, die vereiste Fahrbahn zu erreichen.

Fast nur Blechschäden auf Bundesstraßen

Mindestens einen Verletzten gab es laut Polizei nach einem Glätteunfall mit drei Fahrzeugen auf der B 193 vor Peckatel in der Nähe von Neustrelitz. Auf der B 104 zwischen Malchin und Teterow rutschte ein Lkw in den Graben. Die Polizei kündigte für die Bergungsarbeiten am späten Nachmittag in Richtung Teterow massive Verkehrsbehinderungen an. Die weiteren Unfallschwerpunkte lagen im Bereich der B 105 um Sanitz und in der Rostocker Südtstadt. Die B 103 Richtung Laage war besonders betroffen - auch hier kamen mehrere Lkw nicht vorwärts.

Rügenfähre startet verspätet in die Saison

Der öffentliche Nahverkahr dagegen trotzt dem Winterwetter. Straßenbahnen und S-Bahnen in Rostock fahren, bei den Busverbindungen mussten sich Fahrgäste auf Verspätungen einstellen. Wegen der Eislage wird auch die Rügenfähre nicht wie geplant am Freitag ihren Betrieb nach der Winterpause wieder aufnehmen: Noch sei zu viel Eis auf dem Bodden, das Schrauben und Schiffe beschädige könnte, meldet die Reederei der Weißen Flotte. Die Fähre zwischen Stahlbrode und Glewitz soll voraussichtlich erst am kommenden Mittwoch in die Saison starten.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | 22.03.2018 | 14:00 Uhr

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