Stand: 15.06.2019 09:28 Uhr

Marine-Blauhelmsoldaten zurück in Warnemünde

Insgesamt 37.000 Seemeilen legte die "Oldenburg" während ihres Einsatzes zurück. (Archivbild)

Deutsche Blauhelmsoldaten sind am Sonnabendvormittag mit der Korvette "Oldenburg" in ihren Heimathafen Warnemünde zurückgekehrt. Rund fünf Monate war die 61-köpfige Besatzung Teil des internationalen maritimen Einsatzverbandes vor der libanesischen Küste.

Zahlreiche Übungen vor der libanesischen Küste

Unter dem Kommando von Fregattenkapitän Stephan Lukaszyk überwachte die Crew der "Oldenburg" in den vergangenen Monaten den Seeraum vor der libanesischen Küste und bildete dort die ansässige Marine aus. Bei einer Vielzahl von Übungen wurde beispielsweise der taktische Einsatz von Hubschraubern und Schiffen trainiert, so Lukaszyk.

Ablösung durch die Korvette "Ludwigshafen am Rhein"

Mit dem Einlaufen der "Oldenburg" endet die deutsche Beteiligung an dem internationalen Einsatz allerdings nicht. Mitte Mai war die Korvette "Ludwigshafen am Rhein" mit der Besatzung "Alpha" aus Warnemünde ausgelaufen und hatte die "Oldenburg" im östlichen Mittelmeer abgelöst.

Die Schiffe der Deutschen Marine

37.000 Seemeilen während des Einsatzes

Die "Oldenburg" legte während ihres Einsatzzeitraums 37.000 Seemeilen zurück. Das Blauhelmkontingent ist rund 10.500 Mann stark. Bei den aktuellen Einsätzen sei es das Ziel, die libanesische Regierung bei der Sicherung der Seegrenzen zu unterstützen und den Waffenschmuggel von See zu verhindern, teilte die Marine mit.

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | Die Nachrichten | 15.06.2019 | 09:00 Uhr

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