Stand: 14.11.2017 11:03 Uhr

MV vergibt Stipendien gegen den Landarztmangel

Die Landesregierung in Mecklenburg-Vorpommern will den Ärztemangel in ländlichen Regionen mit Stipendien für Medizinstudenten bekämpfen. Die Richtlinie, unter welchen Vorraussetzungen angehende Landärzte gefördert werden können, tritt am Dienstag in Kraft.

Förderung für Studierende aus MV

Antragsberechtigt sind Studierende der Humanmedizin, die an einer Hochschule in Mecklenburg-Vorpommern eingeschrieben sind. "Im Gegenzug für eine monatliche Förderung von 300 Euro verpflichten sich die Studenten der Humanmedizin dazu, nach ihrem Studium mindestens fünf Jahre als Arzt in der ländlichen Region oder im öffentlichen Gesundheitsdienst tätig zu sein," so Harry Glawe, Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit.

125 Hausarztstellen nicht besetzt

Damit soll nach Ansicht des Ministers die ärztliche Versorgung in den kommenden Jahren sichergestellt werden. Das Wirtschaftsministerium des Landes stellt dafür in den kommenden Jahren rund eine Million Euro zur Verfügung. Derzeit sind nach Angaben der Kassenärztlichen Vereinigung knapp 125 Hausarztstellen in Mecklenburg Vorpommern nicht besetzt.

Weitere Informationen

Weil will Landarzt-Quote für Medizinstudenten

Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) will Medizinstudenten verpflichten, nach dem Studium für zehn Jahre auf dem Land zu arbeiten. So könne dem Ärztemangel entgegengewirkt werden. mehr

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | 14.11.2017 | 11:00 Uhr

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