Schwerin: Simone Oldenburg, Fraktionsvorsitzende Die Linke im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern, und Dietmar Bartsch, Fraktionsvorsitzender Die Linke im Bundestag, informieren auf einer Pressekonferenz über die Ergebnisse der Winterklausur der Linksfraktion im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern. © dpa-Bildfunk Foto: Jens Büttner

Linksfraktion: Präsenzunterricht für Grundschüler nach den Winterferien

Stand: 02.02.2021 14:36 Uhr

Die Linksfraktion in MV will angesichts sinkender Corona-Zahlen alle Grundschüler nach den Winterferien wieder normal unterrichten lassen. Außerdem hat sie einen Öffnungs-Fahrplan für die Bildung beschlossen.

Die Grundschüler länger zu Hause zu lassen, das sei den Eltern im Homeschooling nicht mehr zuzumuten, meint Fraktionschefin Simone Oldenburg. Gesundheitsschutz für die Kinder bedeute auch, sie vor seelischen Schäden zu schützen - die entstünden, wenn sie nicht gemeinsam lernen könnten. Schon jetzt seien Grundschüler zum großen Teil in der sogenannten Notbetreuung. Die Linksfraktion will ihre Rückkehr auch bei Inzidenzwerten bis 150.

Linke will Schuljahr bis Oktober verlängern

Wenn der Inzidenzwert unter 50 liege, müssten nach dem 8. März auch alle anderen Kinder und Jugendlichen Schritt für Schritt zurück an die Schulen. Ab dem 26. April könnten dann alle Jahrgangsstufen im Präzenzunterricht sein - unter Beachtung der Hygieneregeln. Die Linke will das Schuljahr nach den Sommerferien bis zum 1. Oktober verlängern - ausgenommen sollen nur die Abschlussklassen sein. So könne der verpasste Lernstoff nachgeholt werden. Notwendig dafür seien zusätzliche 300 Lehrer, die müsse das Land möglichst schnell einstellen. Das Bildungsministerium erklärte, für Entscheidungen zu Schulöffnungen sei es noch zu früh.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | Die Nachrichten | 02.02.2021 | 14:00 Uhr

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