Ein Glas wird mit Trinkwasser gefüllt. © NDR Foto: Arman Ahmadi

Ladenthin: Erneut Trinkwasser mit Bakterien belastet

Stand: 09.09.2021 17:23 Uhr

Im Trinkwassernetz von Ladenthin bei Löcknitz (Kreis Vorpommern-Greifswald) gibt es erneut eine Belastung durch coli-forme Bakterien. Leitungswasser sollte nach Kreisangaben sicherheitshalber abgekocht werden.

Seit Mittwoch (8. September) werde das Trinkwasser wieder desinfiziert, teilte der Kreis am Donnerstag mit. Betroffen sind demnach etwa 200 Menschen. Das Leitungswasser sollte vor Gebrauch sicherheitshalber abgekocht werden, ein generelles Abkochgebot bestehe aber nicht. Der Wasserversorger und das Gesundheitsamt seien mit Hochdruck dabei, die Ursache für die erneute Verunreinigung zu finden. Sobald neue Erkenntnisse vorliegen, würden die betroffenen Anwohner umgehend informiert. Das kreisliche Gesundheitsamt überwache die Wasserqualität ständig und setze die Kontrollen fort, hieß es.

Vor zwei Wochen: E.coli-Bakterien im Leitungswasser

Bereits vor knapp zwei Wochen waren in Ladenthin E.coli-Bakterien im Leitungswasser gefunden worden. Das Wasser musste seinerzeit abgekocht werden. Als Ursache wurde angegeben, dass eine Wurzel in einen Wasserbehälter hineingewachsen sei und daraufhin Schnecken in den Behälter gelangt seien. Zuletzt gab es auch weiter nördlich rund um Riems vereinreinigtes Trinkwasser. Dort wurde das Problem inzwischen aber wieder behoben.

Weitere Informationen
Ein Glas wird mit Trinkwasser gefüllt. © NDR Foto: Arman Ahmadi

Trinkwasser bei Riems wieder in Ordnung

Bewohner rund um die Insel Riems können ihr Trinkwasser wieder genießen, ohne es abzukochen. mehr

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | 09.09.2021 | 18:00 Uhr

Mehr Nachrichten aus Mecklenburg-Vorpommern

Camp von Hungerstreikenden ist im Regierungsviertel aufgebaut.  Foto: Kay Nietfeld/dpa

Andacht für Greifswalder Klimaaktivisten im Hungerstreik

Seit mehr als zwei Wochen befinden sich sechs Klimaaktivisten, darunter auch zwei Greifswalder, in Berlin im Hungerstreik. mehr