Kampf gegen Corona: Impfen von Lehrern und Erziehern hat begonnen

Stand: 05.03.2021 21:02 Uhr

Bei den ersten Impfaktionen für Erzieher und Lehrkräfte in Mecklenburg-Vorpommern haben am Freitag mehrere Hundert Pädagogen ihre erste Spritze mit dem Impfstoff von Astrazeneca verabreicht bekommen.

In Ludwigslust gab es rund 170 Impfungen, in Grevesmühlen (Landkreis Nordwestmecklenburg) 110 und in Laage (Landkreis Rostock) 150. In Schwerin erhielt das Personal von vier Grundschulen und elf Kitas die jeweils erste Spritze, wie eine Stadtsprecherin mitteilte. Damit sei in einem Viertel dieser Einrichtungen in der Landeshauptstadt das Personal erstgeimpft. Dies sei ein guter Anfang, auf dem rasch aufgebaut werden soll, wie Sprecher der Landkreise deutlich machten.

Termin-Hotline war überlastet

In Laage stehen demnach bereits an diesem Sonnabend 300 weitere Impfungen für Schul- und Kitapersonal an. Der Landkreis Nordwestmecklenburg will am kommenden Mittwoch jeweils eine zusätzliche Impfstraße in seinen beiden Impfzentren in Wismar und Grevesmühlen speziell für Lehrer und Erzieher eröffnen. Der landesweiten Impftermine-Hotline seien dafür 300 Termine gemeldet worden. Aus dem Landkreis Rostock hieß es, aufgrund der großen Nachfrage seien manche Interessierte bei der landesweiten Hotline gar nicht durchgekommen. Das Personal dort soll ab Montag aufgestockt werden. In Schwerin sollen mobile Impfteams an den nächsten beiden Freitagen die übrigen 47 Kitas und Grundschulen anfahren. Wegen neuer Corona-Infektionen mussten in Nordwestmecklenburg am Freitag zwei Kita- und Hortgruppen, eine Grundschulklasse und die Bewohner zweier Studentenwohnheime in Wismar in Quarantäne geschickt werden. In Schwerin wurde eine Kita komplett geschlossen, in Güstrow eine Kita-Gruppe.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | Die Nachrichten | 05.03.2021 | 06:00 Uhr

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