Stand: 13.08.2017 22:49 Uhr

Hanse Sail: Mäßiges Wetter, positive Bilanz

Nach vier Tagen ist am Sonntag die Hanse Sail in Rostock zu Ende gegangen. Von strahlendem Sonnenhimmel bis windigem Regenwetter war alles dabei in den vergangenen Tagen. Laut Hanse-Sail-Chef Holger Bellgardt war das der Grund, weshalb in diesem Jahr mit rund einer Million Besucher etwas weniger Menschen zu dem maritimen Volksfest gekommen sind. Seine Bilanz fällt aber dennoch positiv aus. Alle Bereiche hätten wieder gut zusammen gearbeitet und eine überwiegend friedliche und sichere Veranstaltung ermöglicht.

Schiffskollision bei großer Ausfahrt

Einen größeren Zwischenfall hatte es am Sonnabend gegeben: Der Dampfeisbrecher "Stettin" mit etwa 180 Besuchern an Bord war auf Höhe des Rostocker Überseehafens mit der Fähre "Finnsky" zusammengestoßen. Die "Stettin" wurde dabei knapp oberhalb der Wasserlinie auf etwa einem Meter aufgeschlitzt. Der Dampfeisbrecher musste in den Hafen zurückkehren. Wie es zu dem Unfall kam, wird noch von den zuständigen Behörden untersucht. Das nicht beschädigte Fährschiff hat den Linienverkehr wieder aufgenommen.

Zehn Leichtverletzte - Ausfahrt auf anderen Schiffen

Die Polizei korrigierte die Zahl der Passagiere, die meist leichte Verletzungen erlitten, nach oben auf zehn. Drei davon hätten sich wegen Schürfwunden und Handgelenkverletzungen in ärztliche Behandlung begeben. Die Ausflugsgäste verließen die "Stettin" und konnten nach Angaben der Veranstalter zum Teil auf anderen Schiffen die Ausfahrt nachholen.

Schiff ahoi auf der Hanse Sail 2017

Großsegler in Warnemünde ziehen die Besucher an

Auf großes Interesse stießen die Großsegler, die in Warnemünde festgemacht haben, sagte Hanse-Sail-Sprecherin Annika Schmied. Neben der "Dar Mlodziezy" aus Polen und der "Cisne Branco" aus Brasilien liegen dort die "Sedov", die "Kruzenstern" und die "Mir" - die drei größten Traditionsschiffe der Welt.

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Traditionssegler, Wasserrutsche und Schlauchbootballett

Auch die diesjährige Sail setzte auf Bewährtes und stellt die Traditionsschiffe aus vier Kontinenten in den Mittelpunkt ihrer Aufmerksamkeit. Zu den Neuerungen zählten in diesem Jahr unter anderem eine 100 Meter lange Wasserrutsche in der ehemaligen Neptunwerft, zahlreiche Regatten, eine Wasserski-Präsentation sowie ein Schlauchbootballett im Segelstadion. Das Sicherheitskonzept wurde überarbeitet, um einen störungsfreien Ablauf des maritimen Volksfestes auf den insgesamt dreieinhalb Kilometern Amüsiermeile in Warnemünde und Rostock zu gewährleisten.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | 13.08.2017 | 16:00 Uhr

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