Stand: 26.09.2019 11:50 Uhr

Hafenkapitän: Keine Kippgefahr für Kräne

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Aktuell bestehe keine Gefahr, dass die Kräne kippen, so Hafenkapitän Gisbert Ruhnke gegenüber NDR 1 Radio MV. (Archivbild)

Nachdem vor 14 Tagen bei Routinekontrollen im Rostocker Stadthafen schadhafte Kaikanten im Bereich der alten Takrafkräne festgestellt wurden, ist das Gelände eingezäunt und für Besucher gesperrt worden. Seitdem kursieren Spekulationen darüber, dass die Portalkräne auf der Haedgehalbinsel möglicherweise einsturzgefährdet sind.

"Absperrung reine Sicherheitsmaßnahme"

Wie der zuständige Hafenkapitän Gisbert Ruhnke NDR 1 Radio MV sagte, handelt es sich bei der Absperrung um eine reine Sicherheitsmaßnahme. Aktuell bestehe keine Gefahr, dass die Kräne kippen. Sie seien lediglich zusätzlich abgestützt worden, weil für Bauarbeiten in unmittelbarer Nähe zu den tonnenschweren Hafenkränen Teile des Bodens ausgehoben werden müssen.

Untersuchung auf Unterspülungen läuft

Derzeit werde geprüft, ob es Unterspülungen gibt und welche Reparaturen notwendig sind, so Ruhnke. Wenn das Ausmaß bekannt ist, soll mit den Arbeiten zum Auffüllen und Verfestigen des Bodens sowie mit der Reparatur der Spundwand kurzfristig begonnen werden. Bis dahin dürfen im Bereich Liegeplatz 82 an der Haedgehalbinsel auch keine Schiffe festmachen.

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | Die Nachrichten | 26.09.2019 | 13:00 Uhr

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