Stand: 10.10.2019 15:53 Uhr

Greifswald: Seehafen soll vertieft werden

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Die Bürgerschaft muss der Ausbaggerung des Seehafens Ladebow noch zustimmen.

Die Stadt Greifswald will bis 2024 den Seehafen Ladebow vertiefen lassen. Am Donnerstag wurden die Pläne dazu vorgestellt. Auch die Fahrrinne, für die das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt zuständig ist, soll auf eine Tiefe von fast sieben Metern ausgebaggert werden. Den Plänen nach können spätestens in fünf Jahren Schiffe wieder vollbeladen im Hafen anlegen und somit die Umschlagszahlen steigern. Wegen des zu geringen Tiefgangs sind die Schiffe derzeit nicht ausgelastet.

Ausbaggern in mehreren Stufen nötig

Die Bürgerschaft muss der Ausbaggerung des Hafenbeckens noch zustimmen. Erst dann will das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt die Zufahrt zum Hafen vertiefen lassen. Das Baggergut aus Fahrrinne und Hafenbecken kann zudem kostengünstig in einem Spülfeld auf dem Hafengelände gelagert, entwässert und abtransportiert werden. Da das Fassungsvermögen aber lediglich bei rund 45.000 Kubikmetern liegt, könne das Ausbaggern nur in mehreren Stufen erfolgen, sagte Greifswalds Bausenatorin Jeannette von Busse. Deshalb dauert das Vorhaben fünf Jahre.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | Die Nachrichten | 10.10.2019 | 14:00 Uhr

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