Schwerin bei Nacht © NDR Foto: Gabriele Kaulfürst aus Schwerin

Earth Hour 2021: Eine Stunde Dunkelheit für das Weltklima

Stand: 27.03.2021 15:55 Uhr

Heute Abend knipsen viele Städte weltweit das Licht an öffentlichen Gebäuden aus. Auch in Mecklenburg-Vorpommern beginnt um 20.30 Uhr die sogenannte Earth Hour.

„Licht aus. Klimaschutz an!“ - Weltweit rufen Natur- und Umweltschützer auf, sich an der sogenannten Earth Hour zu beteiligen. Auch in Mecklenburg-Vorpommern sind Städte und Gemeinden dabei. Offizielle Gebäude wie der Schweriner Landtag oder das Rostocker Rathaus bleiben am Abend dunkel. Auch die historischen vier Tore in Neubrandenburg, die Stadtkirche in Crivitz und der Speicher in Stralsund müssen auf die sonst angestrahlten Fassaden verzichten. Die Klimaschützer wollen damit auf die globale Erderwärmung aufmerksam machen. Zahlreiche Studien belegen, dass sie unter anderem zu längeren Dürreperioden, heftigeren Stürme, Missernten, schmelzendem Eis an den Polen und zu einem steigende Meeresspiegel führt. Umwelt- und Naturschutzverbände - unter ihnen NABU, BUND und WWF - kritisieren, dass in Mecklenburg-Vorpommern die Treibhausgas-Emissionen pro Kopf der Bevölkerung seit über dreißig Jahren nicht gesunken seien.

544 Kommunen in Deutschland machen mit

Insgesamt beteiligen sich in Deutschland 544 Kommunen, nach Angaben des WWF eine Rekordzahl. Auch privat können die Menschen bei der Earth Hour mitmachen, hieß es im Vorfeld vom WWF: "Egal wo Sie sich auf der Welt befinden, schalten Sie am Sonnabend um 20.30 Uhr für eine Stunde bei sich zu Hause das Licht aus." So könnten die Menschen sich für mehr Anstrengungen beim Klimaschutz aussprechen und gemeinsam ein globales Zeichen für den Klimaschutz und einen lebendigen Planeten setzen. Entstanden ist die Earth Hour 2007 in Sydney. Ab 2008 entwickelte sie sich zu einer globalen Aktion.

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | Aktuell | 27.03.2021 | 12:00 Uhr

Mehr Nachrichten aus Mecklenburg-Vorpommern

Passanten in Rostocker Fußgängerzone © Steffen Baxalary Foto: Steffen Baxalary

Corona-Vorzeigestadt Rostock nun mit kritischer Inzidenz

Oberbürgermeister Madsen rechnet mit weiter zunehmenden Neuinfektionen und will dann Maßnahmen ergreifen. mehr