Stand: 09.04.2020 18:24 Uhr

Corona: Nutzungszahlen im Nahverkehr in MV eingebrochen

Die Innenstadt von Schwerin am Marienplatz ist wie ausgestorben © NDR Foto: Henning Strüber
In Schwerin und Rostock ist in Corona-Zeiten in Bussen und Bahnen deutlich weniger los. (Archivbild)

In Schwerin und Rostock sind die Nutzungszahlen bei Bussen und Bahnen im Zuge der Corona-Pandemie eingebrochen. Es würde nur noch etwa ein Drittel der sonst üblichen Menge an Fahrgästen befördert, hieß es von den Verkehrsunternehmen. In Schwerin lässt der Nahverkehr nichtsdestotrotz noch Doppel-Straßenbahnen fahren, weil zu bestimmten Zeiten nach wie vor sehr viele Menschen unterwegs seien. Nur so können die Abstände eingehalten werden, hieß es vom Nahverkehr Schwerin (NVS).

Nordwestmecklenburg: Umsonst Bus fahren

In den Landkreisen suchen die Nahverkehrsunternehmen Lösungen, um trotz Kontaktsperre Tickets verkaufen zu können. Die Verkehrsgesellschaft Nahbus in Nordwestmecklenburg stehe kurz davor, eine Alternative anbieten zu können, sagte eine Sprecherin. Im Moment sei das Fahren noch gratis, weil beim Fahrer keine Karte gekauft werden kann. Denn zum Schutz vor dem Coronavirus ist der Busfahrer durch eine Absperrung vom restlichen Fahrgastraum getrennt.

Vertrauenskasse in Bussen im Kreis Ludwigslust-Parchim

Die Nahverkehrsgesellschaft VLP im Landkreis Ludwigslust-Parchim hat in den Bussen eine Kasse des Vertrauens aufgestellt. Diese werde auch genutzt, sagte ein Sprecher. Auch hier wird an einer Lösung für bargeld- und kontaktlose Tickets gearbeitet. Es gebe auch die Möglichkeit, online Tickets zu kaufen.

Manche Betriebe setzen auf Online-Shops

Die Verkehrsgesellschaft Vorpommern-Rügen will ihren Online-Shop nach Ostern starten. Im Moment seien mobile Verkaufsbusse auf Rügen und auf Der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst unterwegs. In ihnen können die Kunden zum Beispiel Wochen- und Monatstickets kaufen.

 

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | 09.04.2020 | 16:00 Uhr

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